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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 12,60 brutto EUR 15,00

Heizöl-Preise

(der folgende Text ist Copyright by Futures-Services®)
Rohöl springt auf 4-Monatshoch – Fester Euro dämpft Einfluss auf Inlandspreise ICE Gasoil April Settlement lag am Vortag um 17:30 Uhr bei 618,50 Dollar. Das waren +9,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 68.400 Kontrakten beim Frontmonat über Durchschnittsniveau. An der fundamental leicht bullishen Einschätzung hatte sich auch am Mittwochmorgen nichts geändert, nachdem die Zahlen des API von Dienstagnacht neue Abbauten bei den US Ölbeständen zeigten. Charttechnisch deuteten sich mit ersten Verkaufsimpulsen Abwärtspotenziale an, jedoch blieben wir mit einer neutral bis bearishen Einschätzung hier noch verhalten, so lange die GD 7 Linie bei WTI nicht nachhaltig durchbrochen wurde. Die Futures blieben gestern lange in ihrer Handelsspanne und zunächst schienen auch die technischen Gewinnmitnahmen zu überwiegen. Die ersten Unterstützungen wurden allerdings nicht nachhaltig durchbrochen und man wartete noch immer auf die US Ölbestandsdaten am frühen Nachmittag. Der Bericht des DOE fiel schließlich durch und durch bullish aus, womit sich das Aufwärtspotenzial an den Ölbörsen in London und New York schließlich durchsetzte. Brent und WTI wurden dabei auf neue Jahreshochs katapultiert und waren damit so teuer wie seit November 2018 nicht mehr. Auch Gasoil machte einen Satz nach oben, blieb jedoch unter den bisherigen Jahreshochs. Die rechnerischen Inlandspreise folgten diesem Anstieg und so zog auch unser RPI Regio-Preis-Index in dieser Phase kräftig an. Im späten Handel stand dann der Devisenhandel im Fokus. Die Fed wartete beim FOMC Meeting mit einer überraschend defensiven Strategie für ihre weitere Geldpolitik auf, was den US Dollar einbrechen ließ. Der Euro profitierte entsprechend und auch wenn dies die Futures an den Ölbörsen noch einmal stützte, so überwiegt bei den Inlandspreisen der dämpfende Effekt. Mit dem Sprung des Euro/Dollar-Kurses wird das in Dollar gehandelten Öl für das Inland günstiger, sodass der RPI Regio-Preis-Index von seinem Tageshoch ebenfalls wieder zurück kam. Die Ölfutures an ICE und NYMEX hingegen blieben auf hohem Niveau und gingen schließlich deutlich fester aus dem Handel, siehe auch Tickcharts. US Ölbestandsveränderungen Bei einer gestiegenen Raffinerieauslastung nahmen die Rohölbestände sowie die Vorräte bei Destillaten und Benzin ab. Die US Ölbestandsveränderungen der abgelaufenen Berichtswoche in der Übersicht: in Mio Barrel Rohöl Destillate Benzin Raffinerie Cushing Erwartung: 19.03. +0,8 -1,2 -2,1 +0,2% API: 19.03. -2,1 -1,6 -2,8 -0,3 DOE: 20.03. -9,6 -4,1 -4,6 +1,3% -0,5 Die steigende Raffinerieauslastung ist zu dieser Jahreszeit nicht unüblich, beenden die Raffineriebetreiber doch ihre Wartungsarbeiten und stellen sich auf die Sommernachfrage ein. Eine höhere Auslastung der Raffinerien sorgt gleichzeitig für einen höheren Verbrauch an Rohöl, was die Bestände tendenziell belastet. Der Anstieg der Raffinerieauslastung war deutlich größer als erwartet und auch die Abbauten bei den Rohölbeständen somit umfangreicher als von Analysten und dem API vorab angegeben. Begünstigt wurden die Abbauten durch den Außenhandel, auch wenn die Importe in der Berichtswoche um +0,186 Mio. B/T (Gesamtwoche: +1,3 Mio. Barrel) zulegten. Die Exporte stiegen in dieser Zeit um +0,846 Mio. B/T zu (Gesamtwoche: +5,9 Mio. Barrel) an. Die Rohölförderung kletterte um +0,1 Mio. B/T in dieser Zeit zurück auf 12,1 Mio. B/T. Trotz der gestiegenen Verarbeitung der Raffinerien nahmen die Bestände Destillaten und Benzin ab, und das sogar erheblich deutlicher als ursprünglich erwartet. Dies deutet auf eine hohe Nachfrage hin, die sich auch in den Zahlen zeigt. Der Bedarf an Destillaten ist um +0,753 Mio. B/T geklettert und der Verbrauch von Benzin um +0,269 Mio. B/T. Die Gesamtnachfrage über alle Produkte hinweg legte um +0,7 auf 21,5 Mio. B/T kräftig zu. Bei den Gesamtbeständen über alle Kategorien hinweg wurden Abbauten von -12,6 Mio. B/T registriert. Damit deuten im Prinzip alle wichtigen Komponenten auf eine knappere Verfügbarkeit und einen höheren Bedarf bei den US Ölbeständen hin. Die Abbauten bei den Rohölvorräten waren sogar die umfangreichsten seit Juli letzten Jahres. Einzig bearishes Element ist die gestiegene Förderung, die in Anbetracht der anderen Zahlen jedoch in den Hintergrund gedrängt wird. Japan wird Ölimporte aus Iran wieder einstellen Japan, dass von den USA eine Ausnahmegenehmigung zum straffreien Import von Rohöl aus dem Iran hat, wird seine Einfuhren aus dem Land ab April wieder einstellen, so der Präsident der Petroleum Association of Japan, Takashi Tsukuoka. Die bisher geltenden Ausnahmeregelungen der USA laufen Anfang Mai aus. Wegen des Transportweges müssen die Importe aus dem Iran allerdings schon etwa einen Monat vorher eingestellt werden, da die im April georderten Schiffe erst im Mai eintreffen würden. Die Regierung Japans befinde sich in Gesprächen mit Washington, um die Ausnahmegenehmigungen für Importe aus dem Iran zu verlängern. Sollte dies gelingen, würde man die Importe natürlich wieder aufnehmen, so Tsukuoka. Washington hatte auch in den letzten Wochen bereits signalisiert, dass eine Verlängerung der Ausnahmegenehmigungen möglich sei, wenn die Länder ihre Ölimporte aus dem Iran reduzieren würden (14.03.2019 USA wollen Irans Ölexporte um weitere 20% senken). US Notenbank legt Zinsschritte auf Eis Die US Notenbänker haben sich nach dem FOMC Meeting gestern sehr deutlich gegen eine Fortsetzung der Zinsanhebungen ausgesprochen. In 2019 soll es demnach keine weiteren Anhebungen mehr geben und für 2020 stellt man höchstens eine einzelne Anhebung in Aussicht. Im Dezember 2018 hatten die Notenbänker noch zwischen ein und drei Anhebungen für das laufende Jahr in Aussicht gestellt. Hintergrund sei die niedrigere Inflation und das maue Wirtschaftswachstum. Die US Steuerreform aus letztem Jahr wird die Erwartungen eines deutlichen Schubes für die Wirtschaft nicht erfüllen können. Es könne eine Weile dauern, bevor der Ausblick am Arbeitsmarkt und Inflation ein klares Signal für eine Änderung der Zinspolitik generiere, so der Fed Präsident Powell. Es sei eine "großartige Zeit" für die Fed geduldig zu sein, zu beobachten und zu warten. Die Kommentare der Fed schwächen den US Dollar. Zinsanhebungen verknappen das Angebot an Dollar am Markt, was diesen gegenüber anderen Währungen teurer macht. Bleiben diese Zinsanhebungen nun aus, so verliert der Dollar an Wert, was die anderen Währungen stützt. Für den Ölmarkt ist der hiervon ausgehende Effekt zweigeteilt. Zum einen bedeutet eine günstigerer US Währung, dass die in Dollar gehandelten Futures für Käufer außerhalb der USA billiger werden, was Käufe an ICE und NYMEX generiert und damit die dortigen Futures stützt. Da das in Dollar gehandelte Öl in Euro gerechnet jedoch günstiger wird, sorgt dies bei den Inlandspreisen für eine entgegengesetzte Wirkung. Bei der Reaktion auf die Fed Kommentare gestern überwog letzterer Effekt, sodass die rechnerischen Inlandspreise von ihren vorherigen Tageshochs wieder zurück kamen. Marktlage Die Kürzungen der OPEC+ Gruppe scheinen ihre Wirkung mittlerweile auch auf die US Ölbestände zu haben. Die gestern gemeldeten Abbauten bei Rohöl sind nun die zweiten in Folge und haben die US Rohölbestände bereits 2% unter das 5-Jahresdurchschnittsniveau gedrückt. Die Zahlen der USA deuten darauf hin, dass die Versorgungslage am Weltmarkt knapp ist, was sich in den letzten Wochen ja auch schon in der Backwardation Konstellation von Brent gezeigt hat. Für die Experten bei Morgan Stanley erinnert die aktuelle Situation an das vergangene Jahr, als Brent im Frühjahr anzog, sich im Sommer auf hohem Niveau stabilisierte, bevor die Preise im September dann eine neuerliche Rallye hinlegten. Bei Morgan Stanley geht man davon aus, dass der Markt im zweiten Quartal mit etwa 0,5 Mio. B/T unterversorgt ist. Die Unterversorgung werde im dritten Quartal auf 0,8 Mio. B/T zulegen und die OECD Bestände schließlich 6% bis 7% unter das 3-Jahresdurchschnittsniveau drücken. Brent sollte Ende des dritten Quartals schließlich auf 75 Dollar steigen, so die Prognose der Analysten. Momentan scheint die Versorgung am Markt in der Tat knapp zu sein, denn die OPEC+ Länder behalten ihre Produktionskürzungen bei, bzw. haben zum Teil sogar deutlich mehr als angekündigt vom Markt genommen (Saudi-Arabien). Die saisonale Nachfrage nimmt nun langsam zu, sodass mehrere Faktoren zusammen kommen, die von fundamentaler Seite Aufwärtsbewegungen begünstigen. Nicht ganz klar ist allerdings, wie sich die Nachfrage im Jahresverlauf insgesamt entwickeln wird. Hier rechnen die meisten Experten auf Grund der schwächeren Konjunktur mit einer Abschwächung des Nachfragewachstums. Auch die US Schieferölproduktion wird in der zweiten Jahreshälfte wohl weiter zulegen und soll damit stärker als die gesamte globale Ölnachfrage steigen. Offen ist auch noch die mögliche Verlängerung des OPEC+ Abkommens in die zweite Jahreshälfte. Ohne eine solche Maßnahme würden innerhalb kürzester Zeit große Produktionsmengen an den Markt zurückkehren. Die Frage ist daher weniger ob die Kürzungen für eine Stabilisierung der Preise auf hohem Niveau notwendig sind, sondern vielmehr, ob sich die Länder auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit einigen können und ob die Kürzungen ausreichend sein werden, um eine Überversorgung zu verhindern. Fundamental bleibt die Konstellation für uns kurzfristig weiter bullish, wenngleich die langfristigen Effekte unsicher bleiben. In den Morgenstunden bleiben die Futures an ICE und NYMEX relativ fest und überschreiten damit zum Teil bereits ihre Vortageshochs. Die rechnerischen Inlandspreise bleiben zwar hinter dem Tageshoch gestern zurück, im Vergleich zu den Erhebungen vom Vormittag und Nachmittag deuten sich aber dennoch leichte Preissteigerungen an. Fundamental bullish Japan stellt Käufe iranischen Öls ab April wieder ein. Kanada wird wieder mehr Rohöl fördern. US Ölbestandsveränderungen DOE & API bullish. Kasachstan wird Produktion in April und Mai deutlich reduzieren. OPEC+ sieht Einhaltung der Quote im März bei über 100%. IEA & OPEC Monatsreport neutral. USA wollen Iran Rohölexporte um weitere 20% drücken. Indien wird weniger Rohöl aus Venezuela beziehen. EIA Monatsreport bullish. Saudis werden Ölförderung im April weiter drosseln. Größtes Ölfeld Libyens wieder in Betrieb genommen. Brasilien steigert Rohölförderung. USA verhängen Sanktionen gegen venezolanische Ölexporte. Chartanalyse neutral Der Preisanstieg nach den DOE Daten gestern hat die ersten zaghaften Verkaufsimpulse von gestern Vormittag wieder neutralisiert. Sowohl Stochastik als auch RSI geben am Morgen damit keine Impulse mehr ab. Vielmehr bleibt der Aufwärtstrend bei WTI zwischen GD 7 Linie und oberen Bollinger Band bestehen, siehe auch Chartanalyse. In der Überkauften Konstellation sind die Notierungen in gewisser Weise anfällig für Abwärtskorrekturen, solche Impulse bleiben bisher jedoch aus. Auch wenn der kurzfristige Trend nach oben zeigt, so hat WTI kaum mehr Luft bis zum oberen Bollinger Band, weshalb wir aus rein charttechnischer Perspektive aktuell einen neutralen Standpunkt einnehmen. Notierungen im frühen Handel fester Die Preise an ICE und NYMEX zogen in den Morgenstunden leicht an, wobei Gasoil noch immer unter den Vortageshochs bleibt. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit auf Durchschnittsniveau. Marktteilnehmer warten auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte sowie auf die anstehenden Konjunkturdaten (siehe auch Wirtschaftskalender). ICE Gasoil April handelte zuletzt bei 618,00 Dollar, -0,50 Dollar. Das liegt innerhalb der rechnerischen Erwartung. Verkaufsangebote liegen bei 618,25 Dollar, Kaufinteresse bei 618,00 Dollar. ICE Brent handelt bei 68,61 Dollar, das sind +0,11 Dollar zum Schluss Mittwoch. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +0,05 bis +0,20 Euro/100l zu Mittwochvormittag erwartet
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