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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 7,56 brutto EUR 9,00

Heizöl-Preise

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Konsolidierung im Abwärtstrend – Erste technische Kaufsignale ICE Gasoil Dezember Settlement lag am Donnerstag um 17:30 Uhr bei 637,75 Dollar. Das waren -6,75 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 106.800 Kontrakten beim Frontmonat weit über Durchschnittsniveau. Die US Ölbestandsdaten des API von Mittwochnacht fielen bearish aus. Zusammen mit dem Monatsreports von OPEC und IEA in dieser Woche blieb damit die fundamental tendenziell leicht bearishe Ausgangslage am Donnerstagmorgen bestehen. Charttechnisch blieb die Konstellation, ohne Impulse in die ein oder anderen Richtung, aber mit Fortbestehen des Abwärtstrends, ebenfalls leicht bearish einzustufen. Zunächst verharrten die Futures unterhalb der ersten Widerstandslinie, bis diese bei Brent und WTI am Mittag dann nachhaltig geknackt wurde. In der Folge ging es mit Short-Coverings bei den Rohölsorten nach oben, während Gasoil zwischen erster Unterstützung und erstem Widerstand verharrte. Bei den Inlandspreisen setzte sich am Vormittag zwar die feste Tendenz gegenüber Vortag durch, am Nachmittag gab es dann aber vermehrt leichte Preisnachlässe. Mit den US Ölbestandsdaten des DOE erhöhte sich an den Börsen im späten Handel die Volatilität. Während die massiven Aufbauten bei Rohöl bearish gesehen werden, so stützten die Abbauten bei den Gesamtvorräten jedoch die Preisniveaus. Die Ölpreise an ICE und NYMEX setzten damit unterm Strich ihre Konsolidierung im bestehenden Abwärtstrend fort und zogen leicht an. ICE Gasoil orientierte sich jedoch am Abend verstärkt an der ersten Unterstützung und ging so mit einem leichten Kursverlust aus dem Handel, siehe auch Tickcharts. US Ölbestandsveränderungen Bei einer gestiegenen Raffinerieauslastung nahmen die Rohölbestände zu, während bei den Produktvorräten Abbauten verzeichnet wurden. Die US Ölbestandsveränderungen der abgelaufenen Berichtswoche in der Übersicht: in Mio Barrel Rohöl Destillate Benzin Raffinerie Cushing Erwartung: 14.11. +2,2 -2,1 -1,3 +0,8% API: 14.11. +8,8 -3,2 +0,2 +0,7 DOE: 15.11. +10,3 -3,6 -1,4 +0,1% +1,2 Während die US Raffinerien ihre Wartungsarbeiten in der Regel in dieser Jahreszeit abschließen, steigt die Raffinerieauslastung. Der vom DOE gemeldete Anstieg von +0,1% ist denkbar knapp, sodass die Auslastung mit 90,1% noch immer nicht besonders stark erholt hat. Die Rohölimporte nahmen um -0,338 Mio. B/T (Gesamtwoche: -2,4 Mio. Barrel) ab, während die Exporte um -0,355 Mio. B/T (Gesamtwoche: -2,5 Mio. Barrel) sanken. Diese Größen gleichen sich damit in etwa aus und haben nicht zu den verstärkten Rohölaufbauten beigetragen. Mit über 10 Mio. Barrel ist die Bestandszunahme dennoch enorm und klar bearish. Auch die Rohölförderung konnte mit einem erneuten Anstieg um +0,1 auf 11,7 Mio. B/T ein erneutes Rekordniveau erreichen. Auch wenn die Aufbauten bei den Rohölvorräten enorm sind, so reichte dies nicht für eine insgesamt bearishe Einschätzung aus. Bei den Destillaten legte die Nachfrage um +0,315 Mio. B/T zu und bei Benzin immerhin um +0,093 Mio. B/T. Die Bestände sind in beiden Kategorien gefallen und damit leicht bullish. Besonders deutlich fiel der Rückgang aber in anderen Produktkategorien aus, womit die US Gesamtbestände, von Rohöl und Produkten, zusammen um -2,8 Mio. Barrel sanken. Knapp 1,4 Mio. B/T kamen dabei aus den strategischen Reserven der USA. Selbst wenn die Aufbauten bei Rohöl unbestritten stark bearish sind, so wurden die Zahlen mit dem Rückgang der Gesamtvorräte oft leicht bullish thematisiert. Wir schätzen die Daten unterm Strich allerdings als neutral ein. Morgan Stanley: OPEC Kürzung wird nicht viel helfen Geht es nach den Analysten bei Morgan Stanley, so würde eine Produktionskürzung der OPEC nur einen eingeschränkten Einfluss auf die Preise haben. Das eigentliche Problem wäre damit nämlich nicht gelöst. Kürzt die OPEC ihre Förderung, so werden vornehmlich mittlere und schwere Rohölsorten vom Markt genommen. Dies ist zwar prinzipiell stützend, ändere aber nichts an der Tatsache, dass der Markt vor allem bei leichten Rohölsorten von einem Überangebot geprägt sei. Eine Kürzung der OPEC hätte ohnehin nur einen temporären Effekt, da das Kartell die Produktion lediglich in eine spätere Phase verlagern würde. Russland lehnt Produktionskürzung offenbar ab Der Deal zur Produktionskürzung, der im Dezember 2016 beschlossen wurde, war in einem nicht unerheblichen Maße von Russland abhängig. Saudi-Arabien machte eine Beteiligung der Russen zur Voraussetzung, dass man selbst und die OPEC Förderung drosselt. Nach den Produktionssteigerungen der letzten Monate und mit er sich zeigenden Überversorgung, forciert die OPEC nun erneut eine Kürzung des Angebots. Doch Russland scheint nicht begeistert zu sein. Der russische Energieminister Alexander Nowak hatte in dieser Woche gesagt, dass er keinen Sinn dahinter sehe die Abwärtsbewegung der Ölpreise aufzuhalten, die vor etwa einem Monat begann. Ein Preisniveau von 70 Dollar passe mit Blick auf das Budget perfekt, denn die Produktionskosten lägen bei etwa 40 Dollar, so Präsident Putin. Ein hochrangiger Regierungsmitarbeiter, der wegen der Vertraulichkeit der Angelegenheit anonym bleiben wollte, lehnt eine Produktionskürzung ab, da Moskau gerade die Förderung steigere und dies auch für die Zukunft plane. Eine zweite russische Quelle gab allerdings an, dass Russland eine Produktionskürzung von unter 1,4 Mio. B/T unterstützen würde, aber wahrscheinlich nur, wenn diese ausschließlich von anderen Produzenten geleistet würden. Auch die russischen Ölunternehmen scheinen eine Produktionskürzung kritisch gegenüber zu stehen. Nach der Anhebung der Förderung auf neue Rekordhochs seien die Unternehmen wahrscheinlich nicht mit an Bord. Vagit Alekperov, Vorstandsvorsitzender des zweitgrößten russischen Ölproduzenten, Lukoil, sehe momentan keinen Notwendigkeit für 2019 Kürzungen zu implementieren. Der russische Energieminister zeigt sich mit seinen Äußerungen etwas diplomatischer. Wegen der Sensibilität der Thematik und der Auswirkungen auf den Staatshaushalt werde er sich nicht dazu äußern, ob man eine Produktionskürzung brauche oder nicht. Wie auch immer, es sei offensichtlich, dass man mit der OPEC zusammenarbeiten müsse - und das werde man auch. Libyens Ölproduktion und Exporte steigen Die Sicherheitslage in Libyen hatte sich in den letzten Monaten derart stabilisiert, dass das Land mittlerweile wieder solider über 1 Mio. B/T an Rohöl fördert. Aktuell soll die Produktion 1,28 Mio B/T erreicht haben, so die National Oil Corporation (NOC). Im Vergleich zu Juni, als Angriffe auf die Ölanlagen die Produktion auf etwa 0,6 Mio. B/T gedrückt hatte, ist dies mehr als eine Verdoppelung. Auch die Exporte können sich deutlich erholen. Von August auf September legten die Ausfuhren von Rohöl, Gas und Kondensate um 5,9% zu. Marktlage Der Preisrutsch der letzten Wochen scheint nun vorerst einmal gestoppt zu sein. Die Versorgungslage wird insgesamt als sehr komfortabel angesehen und dürfte auch für das kommende Jahr eine Überversorgung generieren. In der Zwischenzeit scheint sich innerhalb der OPEC jedoch eine klare Tendenz zu ergeben, um diesen Effekt mit einer Produktionskürzung entgegen zu wirken. Im Gespräch sind Kürzungen zwischen 1 und 1,4 Mio. B/T, wenn sich die OPEC mit anderen Öl produzierenden Ländern am 6. Dezember in Wien trifft. Als wichtigster Partner bei den koordinieren Kürzungen gilt Russland. Hier zeigt man sich bisher zurückhaltend, nachdem man die Förderung erst in diesem Sommer angehoben hatte. Dennoch signalisierte der russische Energieminister, Alexander Nowak, seine Bereitschaft mit der OPEC weiterhin zu kooperieren. Der Markt befindet sich daher nun in einem Spannungsfeld aus einer Überversorgung auf der einen Seite und einer erwarteten Produktionskürzung der OPEC auf der anderen Seite. Wie stark und effektiv die OPEC bei ihrem Meeting in drei Wochen das Angebot tatsächlich reduziert und welchen Einfluss dies auf die physische Verfügbarkeit hat, muss sich erst noch zeigen. Im Inland ist die Konstellation generell weiter angespannt, die Sonderaufschläge für die knappe Verfügbarkeit werden aktuell allerdings in vielen Regionen wieder zum Teil ausgepreist. Vor allem in den Regionen Westen, Rhein-Main, Süd Westen und Süden reduzierten sich die Aufschläge, aber auch im Norden haben diese sich mittlerweile reduziert. ICE Gasoil notiert in den Morgenstunden in etwa auf dem Niveau von gestern Nachmittag. Der Euro/Dollar-Kurs kann allerdings etwas zulegen und wird momentan oberhalb der Niveaus gehandelt. Dies reduziert die in Dollar gehandelten Ölimporte, sodass sich bei den Inlandspreisen rechnerisch aktuell leichte Nachlässe andeuten. Fundamental neutral US Ölbestandsveränderungen DOE neutral. OPEC+: Produktionskürzung von 1,0-1,4 Mio B/T im Gespräch. OPEC, IEA und EIA Monatsreport bearish. Trump sieht Ölmarkt offenbar gut versorgt und rechnet mit niedrigeren Preisen. Saudi-Arabien kündigt Exportkürzung von 0,5 Mio. B/T an. Verschärfte Sanktionen der USA gegen Iran treten in Kraft. USA erteilen Ausnahmeregelungen zu Iran Sanktionen. USA steigern Ölförderung auf Rekordniveau. Nachfragesorgen in Entwicklungsländern. Kontinuierlich sinkende Ölproduktion in Venezuela. Chartanalyse neutral bis bullish Der Abwärtstrend ist zwar noch immer intakt, die Linien des Stochastik generieren bei Brent und WTI allerdings Kaufsignale. An beiden Charts haben sich die Linien klar gekreuzt. Aufwärtsspielräume sind innerhalb des Kanals vorhanden. So besteht auch bis zur GD 7 Linie noch Luft, siehe auch Chartanalyse. Mit der Konsolidierung der letzten beiden Tagen gibt es nun jedoch genauso noch Spielräume nach unten. Obwohl der Abwärtstrend weiter Bestand hat, so deuten die Kaufisgnale des Stochastik daraufhin, dass man die überverkaufte Lage aktuell für Short-Coverings nutzen könnte. Aus rein charttechnischer Perspektive ist die Situation daher kurzfristig leicht stützend für die Futures. Notierungen im frühen Handel fester Die Futures ziehen in den Morgenstunden an und nehmen dabei ihre Vortageshochs ins Visier. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit etwas über Durchschnittsniveau. Marktteilnehmer warten auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte, auf die anstehenden Konjunkturdaten (siehe auch Wirtschaftskalender) sowie auf Baker Hughes Report. ICE Gasoil Dezember handelte zuletzt bei 640,00 Dollar, +2,25 Dollar. Das liegt innerhalb der rechnerischen Erwartung. Verkaufsangebote bei 639,75 Dollar, Kaufinteresse bei 639,50 Dollar. ICE Brent handelt bei 67,27 Dollar, das sind +0,65 Dollar zum Schluss Donnerstag. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -0,20 bis -0,35 Euro/100l zu Donnerstagvormittag erwartet
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