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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 5,88 brutto EUR 7,00

Heizöl-Preise

(der folgende Text ist Copyright by Futures-Services®)
Neuer Iran-Deal? - Ölpreise geben in der Nacht nach ICE Gasoil Mai Settlement lag am Dienstag um 17:30 Uhr bei 653,75 Dollar. Das waren +6,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 52.600 Kontrakten beim Frontmonat unter Durchschnittsniveau. Die fundamentale Grundstimmung blieb am Dienstagmorgen weiter leicht stützend für die Ölpreise, während die Charttechnik neutral blieb. Entsprechend blieben die Futures lange auf hohem Niveau, knapp unterhalb ihrer ersten Widerstandslinie. Neben dem üblichen Säbelrasseln zum iranischen Atomdeal blieb die Nachrichtenlage insgesamt allerdings ruhig. Kommentare aus Teheran und von Trump hatten die Preise am späten Nachmittag nur kurzzeitig gestützt, womit Brent allerdings ein neues 3,5-Jahreshoch erreichte. Frankreichs Präsident, Emmanuel Macron, hatte bei einer Pressekonferenz mit Trump einen möglichen neuen Deal mit Teheran angedeutet. Als Reaktion auf die Kommentare gaben die Ölpreise an ICE und NYMEX im späten Handel deutlich nach und gingen so schlussendlich mit Verlusten aus dem Handel, siehe auch Tickcharts. US Ölbestandsveränderungen API Die Rohölvorräte haben zugenommen, während bei den Produktbeständen Abbauten verzeichnet wurden. Die US Ölbestandsveränderungen der abgelaufenen Berichtswoche in der Übersicht: in Mio Barrel Rohöl Destillate Benzin Raffinerie Cushing Erwartung: 24.04. -1,7 -0,9 -0,6 +0,1% API: 24.04. +1,1 -1,9 -2,7 -0,9 Analysten gehen davon aus, dass die Raffinerieauslastung zu dieser Jahreszeit hoch bleibt und die Betreiber sich auf die starke Sommernachfrage vorbereiten. Im Vergleich zur Woche wird daher erwartet, dass die Rohölbestände gesunken sind, während das API nun Aufbauten meldet. In Cushing, Oklahoma, sollen die Vorräte um -0,9 Mio. Barrel abgenommen haben, sodass die Bestände in den restlichen Gebieten um etwa +2,0 Mio. Barrel gestiegen sein sollten. Angesichts der erwarteten Abbauten ist dies ein bearisher Aspekt in dem Zahlenwerk. Bei den Produkten haben die Analysten, mit der bereits jetzt sehr guten Ölnachfrage, Bestandsrückgänge erwartet. Die Vorräte sanken hier allerdings sogar noch stärker als vorhergesagt, was entsprechend bullish interpretiert wird. Die API Zahlen haben damit eine gemischten Wirkung auf die Preise, weshalb ein klarer Einfluss in der Nacht ausblieb. Trader werden nun gespannt auf die US Ölbestandsdaten des DOE warten, die auch auch Zahlen zur Nachfrage, den Importen und Exporten sowie der Rohölförderung liefern werden. Vermutlich wird darüber hinaus auch ein besonderes Augenmerk auf der Entwicklung der Gesamtbestände liegen. Macron deutet neuen Iran-Deal an US Präsident Donald Trump hatte gestern den französischen Präsidenten Emmanuel Macron zu Gast. Beide unterhielten sich neben den Spannungen im internationalen Handel auch über die Vorgehensweise gegenüber dem Iran. Während die USA gerne die Sanktionen gegen Teheran wieder verschärfen würde, so wollen die europäischen Partner am 2015 vereinbarten Atomdeal festhalten. Nun deutete Macron an, dass es eventuell einen neuen Deal geben könnte. Man wäge die Interessen ab und beabsichtige nicht aus einem Abkommen auszusteigen, um stattdessen dann mit Nichts da zu stehen, so der französische Präsident. Der Kommentar Macrons wird dahingehend gedeutet, dass man womöglich Nachverhandlungen und ein neues Abkommen anstrebe, bevor man den aktuellen Deal aufs Spiel setzt. Aus Sicht der Finanzmarktakteure hat diese Einstellung die Wahrscheinlichkeit für Sanktionen gegen Teheran verringert. von 2011 bis 2015 hatten die USA und ihre Partner mit Handelseinschränkungen dafür gesorgt, dass die iranische Ölproduktion um rund 1 Mio. B/T sank. Die Angst vor solchen Einschnitten bei der Verfügbarkeit hatte die Ölpreise zuletzt hoch gehalten, da die Marktlage schon ohne diese Ausfälle zuletzt als sehr knapp eingestuft wurde. Marktlage Die Ölnachfrage lag dieses Jahr bisher über dem erwarteten Niveau. Im ersten Quartal wurde das höchste Nachfragewachstum der letzten Jahre registriert. Gleichzeitig hatte die OPEC mit ihren Produktionskürzungen Erfolg. Die OECD Ölbestände sind auf das 5-Jahresdurchschnittsniveau gesunken, Venezuelas Ölindustrie fördert Monat für Monat weniger Öl und die USA drohen dem Iran mit neuen Sanktionen. Eine Mischung, die die Ölpreise in den letzten Wochen permanent stützte und die europäische Referenzsorte Brent in dieser Woche auf das höchste Niveau seit 3,5 Jahren trieb. An der geopolitischen Front gibt es nach den Kommentaren Macrons, der einen möglichen neuen Deal mit dem Iran andeutete, Anzeichen einer Entspannung. Die USA wollen am 12. Mai entscheiden, ob sie die Sanktionserleichterungen, die im Zuge des Atomabkommens 2015 gewährt wurden, wieder streichen werden. Es ist zwar nicht klar, welche Sanktionen genau reimplementiert werden sollen, doch Experten fürchten im Falle neuer Einschränkungen einen Produktions- und Exportrückgang des Irans. Bei der bereits knappen Marktlage würde dies den Rohölpreis sicher erheblich stützen. Laut Analysten könnte Rohöl damit um über 5 Dollar zulegen und Brent eventuell die 80 Dollar testen. Entsprechend des Risikos sorgen die Andeutungen Macrons für etwas Erleichterung, womit die Ölpreise in der Nacht deutlich nachgaben. Der Fokus der Trader an ICE und NYMEX wird in den kommenden Wochen, bis zur Entscheidung der USA, explizit auf diesem Thema liegen. Darüber hinaus stehen heute auch die US Ölbestandsdaten des DOE um 16:30 Uhr auf der Agenda, die immer wieder gut für Richtungsimpulse sind. Angesichts der späten Abwärtsbewegung an ICE und NYMEX und der Erholung beim Euro/Dollar-Kurs, deuten sich bei den rechnerischen Inlandspreisen heute Morgen deutliche Preissenkungen an. Fundamental neutral Marcon deutet neuen Iran-Deal an. US Ölbestandsveränderungen API neutral. Iran: Notwendigkeit für Produktionskürzungen nicht mehr gegeben. Produktionsausfall in Libyen. Quotentreue der OPEC und Nicht-OPEC Länder bei 149%. Anzahl der US Ölbohranlagen erreicht neues 3-Jahreshoch. EIA: US Ölproduktion soll im Mai kräftig zulegen. Versöhnliche Töne im Handelsstreit zwischen USA und China. Russland kündigt unbefristete Zusammenarbeit mit OPEC an. Zölle zwischen China und USA können Ölnachfrage dämpfen. Mögliche Sanktionen gegen Iran lassen Risikoprämie steigen. Venezolanische Ölproduktion sinkt kontinuierlich. Chartanalyse bearish Die Linien des Stochastik haben bei Brent und WTI gekreuzt und generieren damit einen Verkaufsimpuls. Der RSI ist nach seinem Durchbruch der 70%-Triggerlinie ebenfalls leicht bearish, wenngleich er nicht mehr sehr deutlich sinkt. WTI hat dafür die GD 7 Linie unterschritten und hatte auch das gestrige Settlement unterhalb dieser Unterstützungslinie. Brent hingegen hat den GD 7 bisher jedoch nur getestet. Dafür haben aber beide Rohölsorten bereits die Vortagestiefs unterschritten, wenngleich noch nicht sehr deutlich und auch nur für einen kurzen Zeitraum, siehe auch Chartanalyse. Die rein charttechnische Konstellation ist damit, insbesondere mit den technischen Impulsen des Stochastik, aus unserer Sicht allerdings bereits als bearish einzustufen, da Abwärtstests wahrscheinlicher sind als eine Korrektur nach oben. Sollte Brent unter die GD 7 Linie rutschen, könnte der Verkaufsdruck nochmals zunehmen. Notierungen im frühen Handel weicher Die Futures hatten die Vortagestiefs in den Morgenstunden leicht unterboten, haben sich für den Moment allerdings wieder gefangen. Die Notierungen bleiben dennoch weiter deutlich unter den Vortagesniveaus mit einer weichen Tendenz. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit über Durchschnittsniveau. Marktteilnehmer warten auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte sowie auf die US Ölbestände des DOE um 16:30 Uhr, während keine wichtigen Konjunkturdaten anstehen (siehe auch Wirtschaftskalender). ICE Gasoil Mai handelte zuletzt bei 646,75 Dollar, -7,00 Dollar. Das liegt innerhalb der rechnerischen Erwartung. Verkaufsangebote bei 646,75 Dollar, Kaufinteresse bei 646,50 Dollar. ICE Brent handelt bei 73,85 Dollar, das sind -0,01 Dollar zum Schluss Dienstag. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -0,50 bis -0,65 Euro/100l zu Dienstagvormittag erwartet
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