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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 12,60 brutto EUR 15,00

Heizöl-Preise

(der folgende Text ist Copyright by Futures-Services®)
Preise trotz bearisher DOE Zahlen fester – Russland beschleunigt Kürzungen ICE Gasoil Februar Settlement lag am Mittwoch um 17:30 Uhr bei 568,25 Dollar. Das waren +11,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 57.900 Kontrakten beim Frontmonat auf Durchschnittsniveau. Am Mittwochmorgen starteten die Ölmärkte mit einer fundamental neutralen Ausgangslage in den Handel - trotz eines bearishen EIA Monatsreports und bearishen Bestandsdaten des API. Angekündigte Investitionen Chinas, die Produktionskürzungen der OPEC sowie das Auslaufen der Ausnahmegenehmigungen der Iran Sanktionen blieben bullishe Elemente. Charttechnisch gab es zwar keine neuen Impulse, mit dem intakten Aufwärtstrend wurde die Lage hier allerdings tendenziell bullish eingeschätzt. Die Futures folgten dieser Tendenz am Vormittag und orientierten sich zunächst nach oben, bevor am Mittag und frühen Nachmittag die Gewinnmitnahmen überwogen. Nach den bearishen Zahlen des API wollte man sich vor den US Ölbestandsdaten des DOE offenbar nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Zogen die Inlandspreise am Vormittag noch deutlich an, so gaben die Preise zu den Nachmittagserhebungen entsprechend wieder leicht nach. Der Markt gewann mit dem Handelsauftakt an den US Aktienmärkten und den US Bestandsveränderungen an Volatilität. Mit dem wöchentlichen DOE Bericht gaben die Notierungen in einer ersten Reaktion zwar nach, doch im späten Handel zogen die Preise wieder an. Stützend wirkte sich eine Meldung aus, wonach Russland seine Anstrengungen bei den Produktionskürzungen intensivieren wird. Diese Aufwärtsbewegung hielt bis in die Nacht hinein an, sodass die Futures schließlich im Bereich ihrer Tageshochs aus dem Handel gingen, siehe auch Tickcharts. US Ölbestandsveränderungen Bei einer gesunkenen Raffinerieauslastung haben die Rohölbestände abgenommen, während die Benzin- und Destillatevorräte zugelegt haben. Die US Ölbestandsveränderungen der abgelaufenen Berichtswoche in der Übersicht: in Mio Barrel Rohöl Destillate Benzin Raffinerie Cushing Erwartung: 15.01. -2,0 +0,9 +2,3 -0,7% API: 15.01. -0,6 +3,2 +6,0 -0,8 DOE: 16.01. -2,7 +3,0 +7,5 -1,5% -0,7 Die Raffinerieauslastung hat stärker als erwartet abgenommen. Zu Jahresbeginn ist dies zwar nicht unüblich, da die Raffinerien im Dezember für gewöhnlich mit besonders hoher Auslastung betrieben werden, der nun gemeldete Rückgang ist dennoch überraschend. Damit verbrauchen die Raffinerien weniger Rohöl, was die Bestandsabbauten eigentlich nicht begünstigt. Dennoch haben die Rohölvorräte deutlich abgenommen, was vor allem aber auf den Außenhandel zurückzuführen ist. Die Importe nahmen um -0,319 Mio. B/T ab (Gesamtwoche: -2,2 Mio. Barrel), während die Exporte um +0,901 Mio. B/T (Gesamtwoche: +6,3 Mio. Barrel) zulegten. Die US Rohölproduktion machte einen deutlichen Satz nach oben und stieg um +0,2 auf 11,9 Mio. B/T. Ein neues Rekordhoch für die USA, die damit ihre Stellung als größter Rohölproduzent der Welt weiter ausgebaut haben. Dies bestätigt auch die Ankündigung der EIA, die für Dezember und Januar einen starken Anstieg der Rohölproduktion vorhergesagt hatte. Bei den Produkten stiegen die Vorräte, trotz der geringeren Produktion der Raffinerien, deutlich an. Bei den Destillaten kletterten die Bestände ungefähr in der vom API gemeldeten Größenordnung, während die Nachfrage um +1,494 Mio. B/T kräftig anstieg. Bei Benzin kletterten die Bestände noch deutlicher, während hier die Nachfrage um -0,170 Mio. B/T sogar leicht sank. Die Nachfrage über alle Produktkategorien hinweg legte um +1,1 auf 20,9 Mio. B/T auf ein solides Niveau zu. Während die deutlich gestiegenen Produktbestände klar bearish sind, haben die niedrigeren Rohölvorräte einen leicht bullishen Einfluss. Diese sanken allerdings vor allem wegen der Veränderungen bei den Importen und Exporten, was die Wirkung wieder relativiert. Die Rekordförderung bei Rohöl ist hingegen ebenso bearish wie die um +5,0 Mio. Barrel gestiegenen Gesamtbestände (Rohöl und alle Produktkategorien). Die höhere Nachfrage ist allerdings stützend, sodass der Bericht von uns insgesamt als neutral eingestuft wird. Russland kürzt schneller als gedacht Bei Bekanntgabe des neuen OPEC Deals im Dezember hatte Russland zugestimmt die eigene Rohölproduktion um ca. 230.000 B/T kürzen zu wollen. Aus technischen und klimatischen Gründen würde es jedoch mehrere Monate dauern, bis diese umgesetzt seien. Im Januar werde man die Förderung daher lediglich um 50.000 bis 60.000 B/T reduzieren können, hieß es damals. Nun will man die vereinbarte Kürzung bis April in voller höhe erreicht haben, so der stellvertretende russische Energieminister. Damit würde Russland seine Produktion zwischen Januar und April monatlich etwa um je 60.000 B/T kürzen. USA: Ausnahmen bei Iran Sanktionen doch nicht ausgeschlossen Hatte man die Äußerungen des US Verhandlungsführers bei den Iran Sanktionen, Brian Hook, zuletzt noch dahingehend gedeutet, dass es mit dem Ende der jetzigen Ausnahmeregelungen bei den Iran Sanktionen im April keine neuen Sondergenehmigungen erteilen werde (15.01.2019 USA: Keine weiteren Ausnahmen bei Iran Sanktionen, so können die neuen Kommentare des Beraters nun auch anders gedeutet werden. Der US Präsident wollte bei der Einführung der Sanktionen gegen den Iran eine Preisspitze vermeiden. Deshalb habe man das eigene wirtschaftliche Interesse und die Ziele der nationalen Sicherheit sorgfältig gegeneinander abgewogen. Aus diesem Grund habe man auch acht Ländern, die mit den USA zusammengearbeitet hätten und ihre Importe aus dem Iran bereits vorab stark reduziert hätten, eine Ausnahme erteilt, so Hook. Als man die Sanktionen ankündigte, lag der Rohölpreis bei etwa 74 Dollar. Nachdem die Sanktionen umgesetzt waren, lag der Ölpreis bei 72 Dollar. Die Strategie sei somit aufgegangen. Wenn die bisherigen Ausnahmen im April auslaufen, wolle man keine Sondergenehmigungen mehr gewähren, so Hook. Dies sei die Politik von Anfang an gewesen und hätte sich nicht geändert. Ob dies bedeute, dass es ab April keine Ausnahmen mehr geben werde, antwortete Hook, dass er dies nicht vorhersehen könne. Jedoch sei der Markt jetzt besser versorgt, sodass man nun in einer besseren Situation sei die Importe auf null zu drücken, so der Berater. Letztlich bedeutet dies, dass die USA Ausnahmeregelungen bei den Sanktionen nicht ausschließen und dies von den Preisniveaus abhängig machen werde. Der ehemalige Berater, Amos Hochstein, der unter Präsident Obama die Sanktionen gegen den Iran verantwortete, glaubt nicht daran, dass die Ausnahmeregelungen bei niedrigen Rohölpreisen komplett aufgehoben werden. Einige Länder werden nicht auf iranisches Öl verzichten können. Diese würden wahrscheinlich weiter Rohöl aus dem Iran beziehen, und die USA müsste diese dann mit Sanktionen belegen. Eventuell sind es allerdings Länder, die man aus eigenem wirtschaftlichen Interesse nicht sanktionieren wolle. Wenn Länder sich über die Sanktionen der USA hinwegsetzen und weiterhin Rohöl aus dem Iran beziehen, wäre dies ein schlechtes Signal, weshalb die USA im April wahrscheinlich erneut Ausnahmen genehmigen werden, so Hochsteins Fazit. Marktlage In den USA sind die Benzinbestände laut DOE Daten in der vergangenen Woche auf 255,6 Mio. Barrel gestiegen. Dies ist das höchste Niveau seit Februar 2017. Die Bestände in den USA, insbesondere bei den Produkten, legten in den letzten Wochen deutlich zu und signalisieren eine sehr gute Versorgungslage, während die US Rekordproduktion bei Rohöl die Versorgungssicherheit weiter erhöht. Die Exportkürzungen der Saudis in Richtung USA haben zugenommen und zeigen bereits ihre Wirkung. Laut Energieministerium seien die Einfuhren aus Saudi-Arabien in der vergangenen Woche um ein Drittel gesunken. Die Kürzungen der OPEC haben insgesamt jedoch noch nicht ihre volle Wirkung entfaltet, da es immer einige Wochen dauert bis sich die niedrigere Förderung auch bei den Exporten bzw. Importen zeigt. Im laufenden Jahr wird die US Rohölförderung weiter stark wachsen. Wegen beschränkten Pipelinekapazitäten wird sich die Geschwindigkeit des Wachstum im ersten Halbjahr voraussichtlich jedoch abschwächen. Wenn in der zweiten Jahreshälfte die neuen Pipelines zur Verfügung stehen, dürfte sich das Wachstum wieder beschleunigen. Die EIA schätzt das US Produktionswachstum in 2019 daher auf +1,14 Mio. B/T im Vergleich zu +1,58 Mio. B/T in 2018. In 2020 soll das Wachstum dann noch bei +0,79 Mio. B/T liegen. Für die Balance in 2019 wird entscheidend sein, ob die OPEC+ Gruppe so viel Rohöl vom Markt nehmen wird, um das zusätzliche Produktionswachstum der US Schieferölindustrie und anderer Länder, wie beispielsweise Kanada und Brasilien, zu kompensieren. Die ungeplanten Ausfälle Libyens helfen der OPEC aktuell, da deren Produktion im Dezember auf etwa 0,87 Mio. B/T (EIA) gesunken ist. Das wichtigste Ölfeld, Sharara, soll in den kommenden Wochen durch die Libyan National Army (LNA) wieder zurückerobert werden. Libyen plante Ende letzten Jahres die Steigerung der Rohölförderung in 2019 auf 1,6 Mio. B/T. Sollte sich die Produktion in Libyen wieder stabilisieren, würde dies die Bemühungen der OPEC+ Gemeinschaft, den Markt auszubalancieren, weiter untergraben und die Ölpreise belasten. Nach dem Preisrutsch im Dezember und der Gegenbewegung nach Jahreswechsel, scheint sich nun eine Konstellation bilden zu können, in der die Ölpreise erst einmal in eine Seitwärtskonsolidierung übergehen könnten. Heute Morgen kommen die Futures von den späten Tageshochs gestern zurück, bleiben allerdings noch immer auf höherem Niveau zu gestern Nachmittag. Bei einem unveränderten Euro/Dollar-Kurs ergeben sich bei den rechnerischen Inlandspreisen für heute Morgen damit aktuell moderate Preisanstiege zu gestern ab. Fundamental neutral US Ölbestandsbericht DOE neutral. USA schließen Sanktionsausnahmen nicht mehr kategorisch aus. Russland kürzt Produktion schneller als gedacht. EIA Monatsreport bearish. Investitionsoffensive Chinas. Libyen plant Offensive um Ölfelder zu sichern. USA kündigen Sanktionen gegen venezolanische Ölindustrie an. Kanada hält Produktionskürzung im Februar bei. Positive Verhandlungen im Handelsstreit zwischen USA und China. US Schieferölproduktion mit starkem Anstieg. Russland braucht für Umsetzung der Kürzungen "mehrere Monate". OPEC+ kürzt Förderung um 1,2 Mio. B/T. Kontinuierlich sinkende Ölproduktion in Venezuela. Chartanalyse neutral Die GD 7 Linie wurde bei WTI gestern getestet, jedoch nicht nachhaltig durchbrochen. Der Aufwärtstrend bleibt damit weiterhin intakt, während die Linien des Stochastik gekreuzt haben. Formal ist dies zwar ein Kaufsignal, oberhalb der 50%-Linie hat dies in der Regel allerdings keine große Wirkung, siehe auch Chartanalyse. Die Unterstützung des Aufwärtstrends wurde nun mehrfach getestet und könnte eventuell durchbrochen werden. Dann würde ein starkes Verkaufssignal generiert werden und auch der RSI würde in diesem Fall mit einem Abrutschen unter die 70%-Linie ein bearishes Signal generieren. Letztlich ist der Trend nach oben zwar intakt, aus rein charttechnischer Perspektive schätzen wir die Konstellation heute Morgen allerdings neutral ein. Notierungen im frühen Handel wenig verändert Nach einer leichten Abwärtsbewegung haben sich die Ölpreise an ICE und NYMEX in den frühen Morgenstunden mittlerweile stabilisiert. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit über Durchschnittsniveau. Marktteilnehmer warten auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte sowie auf die anstehenden Konjunkturdaten (siehe auch Wirtschaftskalender) und den Monatsbericht der OPEC um die Mittagszeit. ICE Gasoil Februar handelte zuletzt bei 567,00 Dollar, -1,25 Dollar. Das liegt innerhalb der rechnerischen Erwartung. Verkaufsangebote liegen bei 567,50 Dollar, Kaufinteresse bei 567,00 Dollar. ICE Brent handelt bei 60,95 Dollar, das sind -0,37 Dollar zum Schluss Mittwoch. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +0,20 bis +0,35 Euro/100l zu Mittwochvormittag erwartet
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