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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 12,60 brutto EUR 15,00

Heizöl-Preise

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Gasoil markiert 2-Monatshoch – Stützende Signale aus OPEC und USA ICE Gasoil März Settlement lag am Mittwoch um 17:30 Uhr bei 594,50 Dollar. Das waren +11,50 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 115.140 Kontrakten beim Frontmonat weit über Durchschnittsniveau. Die fundamentale Ausgangslage wurde von uns am Mittwochmorgen leicht bullish eingeschätzt, da die US Ölbestandsdaten des API stützten, sich ein Optimismus bezüglich einer Einigung im Handelsstreit zwischen USA und China breit machte und Saudi-Arabien ankündigte bis Februar weitere 0,4 Mio. B/T vom Markt zu nehmen. Gegen diese Meldungen kam dann selbst ein bearisher Monatsbericht der EIA nicht mehr an. Auch charttechnisch begünstigte das Kaufsignal des Stochastik Aufwärtsbewegungen, sodass auch hier die Ausrichtung tendenziell bullish war und den Weg für Preissteigerungen bereitete. Am Vormittag veröffentlichte noch die IEA ihren Monatsreport, der initial einen bullishen Impuls abgab, da die Organisation für Januar einen starken Produktionsrückgang von -1,4 Mio. B/T meldete. Ansonsten blieb der Bericht ohne größere Überraschungen und die Notierungen folgten somit den leicht bullishen Vorgaben vom Morgen und zogen bis zur Mittagszeit an. Damit setzten sich auch im Inland die erwarteten Preissteigerungen durch. Nach einer kurzen Phase von Gewinnmitnahmen gab es an den Ölbörsen im Laufe des Nachmittags weitere Preissteigerungen. Unser RPI Regio-Preis-Index folgte und zeigte frühzeitig weitere Preisanhebungen bei den Inlandsnotierungen an. Die Futures an ICE und NYMEX gingen schließlich deutlich fester, wenn auch unterhalb der Tageshochs aus dem Handel, nachdem diese zum Teil neue 2-Monatshochs markiert hatten, siehe auch Tickcharts. US Ölbestandsveränderungen Bei einer gesunkenen Raffinerieauslastung nahmen die Rohöl- sowie Destillate- und Benzinbestände zu. Die US Ölbestandsveränderungen zur abgelaufenen Berichtswoche in der Übersicht: in Mio Barrel Rohöl Destillate Benzin Raffinerie Cushing Erwartung: 12.02. +2,1 -1,6 +0,7 -0,9% API: 12.02. -1,0 -2,5 +0,8 -0,5 DOE: 13.02. +3,6 +1,2 +0,4 -4,8% -1,0 Die gesunkene Auslastung der Raffinerien sorgt für einen geringeren Verbrauch von Rohöl und begünstigt damit den Aufbau der Bestände. Zusammen mit den um -0,506 Mio. B/T (3,5 Mio. Barrel) niedrigeren Exporten wurde der Einfluss der um -0,936 Mio. B/T (Gesamtwoche: -6,6 Mio. Barrel) gesunkenen Rohölimporte mehr als kompensiert. Letztlich nahmen die Rohölbestände im Vergleich zu den Erwartungen und den Zahlen des API unerwartet deutlich zu und sind damit bearish zu interpretieren. Angesichts der geringeren Rohölverarbeitung sind die Aufbauten bei Destillaten und Benzin überraschend, denn die Herstellung der Produkte nimmt parallel mit der Raffinerieauslastung ebenfalls ab. Hintergrund dürfte die um insgesamt -2,7 auf 19,1 Mio. B/T gesunkene Produktnachfrage sein, die bei Benzin um -0,425 Mio. B/T und bei den Destillaten um -0,906 Mio. B/T zurückging. Wenig Einfluss auf die Interpretation der Daten hatte die US Rohölförderung, die sich, wie schon in den Vorwochen, weiter bei 11,9 Mio. B/T hält. Die US Gesamtbestände, über Rohöl und alle Produktkategorien hinweg, nahm in der Berichtswoche um +6,5 Mio. Barrel zu. In Kombination mit der geringeren Nachfrage und den überraschend gestiegenen Beständen, ist der Bericht zu den US Ölbestandsdaten der letzten Woche bearish zu interpretieren. Dennoch muss man die Raffinerieauslastung und Rohölimporte in den kommenden Wochen im Auge behalten. Zieht die Verarbeitung der Raffinerien wieder an und bleiben die Importe niedrig, so dürfte sich der Trend bei den Rohölaufbauten im März schnell in starke Abbauten umkehren. USA warnen vor Ölkäufen aus Venezuela Indien ist traditionell ein großer Abnehmer venezolanischen Öls. Der Ölminister Venezuelas, Manuel Quevedo, hat nun bei einem Besuch in Indien angekündigt, dass man mehr Rohöl in den schnell wachsenden indischen Markt verkaufen wolle. Man habe eine gute Beziehung zu Indien und wolle diese ebenso wie den generellen Handel zwischen den Nationen weiter ausbauen, so Quevedo. Indien bezog zuletzt etwa 400.000 B/T an Rohöl aus Venezuela und ist damit einer der größten Rohölabnehmer des in Schieflage geratenen Landes. Der nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, warnte daraufhin davor weiter Öl aus Venezuela zu kaufen. Länder und Firmen, die Maduro beim Diebstahl der venezolanischen Ressourcen weiter helfen, würde man nicht vergessen. Die USA werde weiter alle seine Möglichkeiten einsetzen, um das Vermögen der venezolanischen Bevölkerung zu bewahren, und man fordere alle anderen Länder dazu auf das Gleiche zu tun, so Bolton. Marktlage Gestern hatten die Analysten bei Goldman Sachs vor einer Preisrallye an den Ölbörsen gewarnt (13.02.2019 Goldman Sachs: Negative Erwartungen bezüglich Wirtschaftswachstum übertrieben). Die OPEC hat die Produktion stark gekürzt und Saudi-Arabien wird noch einmal starke Kürzungen umsetzen. Hinzu kommen Ausfälle in Venezuela und Libyen, während man den Pessimismus bei der Ölnachfrage für übertrieben hält. Und in der Tat, gibt es bisher wenig Anzeichen, dass sich das Ölnachfragewachstum in 2019 besonders stark verlangsamt. Die IEA beispielsweise hatte ihre Einschätzung zum Ölnachfragewachstum in ihrem Monatsreport gestern zwar um -60.000 B/T nach unten korrigiert, sieht den Mehrbedarf aber noch immer bei +1,4 Mio. B/T, während die Nachfrage im Vorjahr lediglich um +1,3 Mio. B/T zulegte. Somit rechnet man bei Goldman Sachs mit einem Anstieg des Durchschnittspreises Brent im zweiten Quartal auf 67,50 Dollar, während Brent aktuell mit etwa 64 Dollar bereits den höchsten Stand seit November letzten Jahres erreicht hat. Auch bei Energy Aspects ist man mittlerweile vorsichtig geworden, denn nach einer OPEC Förderung von 31,94 Mio. B/T im letzten Quartal 2018 rechnet man im ersten Quartal 2019 nun mit einer Produktion von nur noch 30,31 Mio. B/T. Ein Rückgang um immerhin -1,63 Mio. B/T und damit deutlich mehr als beim OPEC Meeting im Dezember beschlossen. Fundamental überwiegen aktuell die stützenden Faktoren, auch wenn Experten und Monatsberichte langfristig eigentlich mit einer weiter guten Versorgungslage rechnen. Mit den Sanktionen gegen Venezuela, den Ausfällen in Libyen, den Produktionskürzungen der OPEC und den darüber hinausgehenden weiteren Kürzungen der Saudis, wird das Angebot an Rohöl vermutlich erst einmal abnehmen. Auch wenn die US Schieferölförderung weiter stark zulegt, durch Kapazitätsbeschränkungen im Pipelinenetzwerk wird der Zuwachs dort nicht ausreichen, um die Kürzungen kompensieren zu können. Einflussreichster Faktor, der zuletzt Preissteigerungen entgegen stand, war der pessimistische Ausblick der Ölnachfrage, auf Grund der schlechten Konjunkturaussichten. Doch die USA scheint momentan eine Anhebung von weiteren Strafzöllen gegen China verschieben zu wollen, da die Fortschritte in den Verhandlungen positiv verlaufen und eine Einigung damit offenbar möglich ist. Dieser Streit galt als die größte Gefahr für das Weltwirtschaftsklima, sodass eine Lösung des Konflikts an den Ölbörsen Spielräume nach oben schaffen dürfte. Die Monatsreports von EIA, IEA und OPEC haben zwar allesamt ein abnehmenden Bedarf an Rohöl aus der OPEC vorhergesagt, doch das Kartell scheint entschlossen zu sein eine Überversorgung mit Kürzungen verhindern zu wollen. Allen voran ist Saudi Arabien besonders aktiv, was die Marktteilnehmer nun zu einer leicht bullishen Einschätzung verleitet und wir die fundamentale Markteinschätzung auch heute wieder bei leicht bullish belassen werden. ICE Gasoil zieht in den Morgenstunden an und handelt damit nur noch knapp unterhalb des gestern erreichten 2-Monatshochs. Der Euro/Dollar-Kurs kann einen Teil seiner starken Verluste gestern zwar ausgleichen, unterm Strich deuten sich am Morgen aber dennoch deutliche Preissteigerungen bei den Inlandsnotierungen an. Fundamental neutral bis bullish US Ölbestandsveränderungen DOE bearish. IEA Monatsreport neutral. EIA Monatsreport bearish. Trump signalisiert Verschiebung der Deadline im Handelsstreit mit China. Neuer US Haushalt: weiterer Shutdown wohl abgewendet. Saudi Arabien kürzt Produktion noch einmal stark. OPEC Monatsreport neutral. Sharara Ölfeld von LNA vollständig unter Kontrolle. Kanada hat Produktionskürzungen zurückgefahren. USA verhängen Sanktionen gegen venezolanische Ölexporte. Russland braucht für Umsetzung der Kürzungen "mehrere Monate". Kontinuierlich sinkende Ölproduktion in Venezuela. Chartanalyse neutral bis bullish Die GD 7 und 21 Linien haben sich nicht nachhaltig gekreuzt, womit erst einmal kein bearishes Signal entstanden ist. Die Linien des Stochastik laufen weiterhin auseinander, was die stützende Wirkung nach dem Kaufimpuls des Indikators bei WTI von gestern bestätigt, siehe auch Chartanalyse. Die Futures an der ICE haben neue mittelfristige Hochs erreicht, während bei WTI noch Luft nach oben ist. Die US Rohölsorte könnte daher noch weiter anziehen, wobei die Vortageshochs vermutlich erst einmal als Widerstand dienen und nach unten die GD 7 und 21 Linien Unterstützungen bilden. Mit der noch immer vorhandenen Restwirkung des Stochastik WTI nehmen wir aus rein charttechnischer Perspektive heute Morgen erst einmal weiter eine leicht bullishe Haltung ein, wenngleich die Wirkung etwas geringer als gestern ist. Notierungen im frühen Handel fester Die Futures ziehen am Morgen an und nehmen an der ICE bereits die Vortageshochs ins Visier. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit auf Durchschnittsniveau. Marktteilnehmer warten auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte und auf die anstehenden Konjunkturdaten (siehe auch Wirtschaftskalender). ICE Gasoil März handelte zuletzt bei 596,75 Dollar, +2,25 Dollar. Das liegt innerhalb der rechnerischen Erwartung. Verkaufsangebote liegen bei 597,00 Dollar, Kaufinteresse bei 596,75 Dollar. ICE Brent handelt bei 64,03 Dollar, das sind +0,42 Dollar zum Schluss Mittwoch. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +0,50 bis +0,70 Euro/100l zu Mittwochvormittag erwartet
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