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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 7,56 brutto EUR 9,00

Heizöl-Preise

(der folgende Text ist Copyright by Futures-Services®)
Chinas neue US Zölle und DOE Bestandsdaten lassen Preise sinken ICE Gasoil August Settlement lag am Mittwoch um 17:30 Uhr bei 646,75 Dollar. Das waren -12,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 46.200 Kontrakten beim Frontmonat unter Durchschnittsniveau. Die EIA hat in ihrem neuen Monatsreport die Marktlage knapper als zuletzt eingeschätzt und die meisten Preisprognosen nach oben angepasst. Damit wurde die fundamentale Ausgangssituation am Mittwochmorgen von uns zunächst leicht bullish eingestuft, zumal die Bestandsdaten des API gemischt ausfielen und keinen klaren Impuls setzten. Die charttechnische Konstellation verlor an stützenden Einfluss und zeigte sich weiter instabil mit der Möglichkeit für Signale in die ein oder andere Richtung. Entscheidend waren hier die GD 7 und 21 Linien, die wir als Schlüsselunterstützungen identifiziert hatten. China hatte gestern neue Strafzölle gegen die USA angekündigt, die nun auch Benzin und andere Ölprodukte umfassen werden. Dies belastete die Ölbörsen, sodass sich diese am Nachmittag weicher präsentierten und über unseren RPI Regio- Preis-Index bereits erhebliche Preisnachlässe andeuteten. Der Verkaufsdruck an den Ölbörsen vergrößerte sich noch einmal mit der Bekanntgabe der US Ölbestandsdaten, die unterm Strich bearish interpretiert wurden. Damit blieb der Verkaufsdruck an den Börsen auch im späten Handel bestehen, sodass die Notierungen mit deutlichen Verlusten den Tag beschlossen, siehe auch Tickcharts. US Ölbestandsveränderungen Bei einer gestiegenen Raffinerieauslastung nahmen die Rohölbestände ab, während bei den Destillaten und Benzin Aufbauten verzeichnet wurden. Die US Ölbestandsveränderungen zur abgelaufenen Berichtswoche in der Übersicht: in Mio Barrel Rohöl Destillate Benzin Raffinerie Cushing Erwartung: 07.08. -2,3 -1,6 +0,1 -0,3% API: 07.08. -6,0 +1,8 +3,1 -0,6 DOE: 08.08. -1,4 +1,2 +2,9 +0,5% -0,6 Die Raffinerieauslastung hat entgegen der Erwartung zugenommen und spricht für einen gestiegenen Verbrauch an Rohöl. Die Importe legten mit +0,182 Mio. B/T (Gesamtwoche: +1,3 Mio. Barrel) zu, während die Exporte um +0,540 Mio. B/T (Gesamtwoche: +3,78 Mio. Barrel) stiegen. Dies begünstigt insgesamt Bestandsabbauten bei Rohöl, die mit -1,4 Mio. Barrel unter diesen Gesichtspunkten relativ gering ausfielen. Überraschend abgenommen hat die US Rohölförderung, die in der zweiten Woche in Folge um -0,1 Mio. B/T auf nun insgesamt 10,8 Mio. B/T sank und damit bullish zu werten ist. Die Nachfrage nach Produkten legte um +0,4 auf 20,9 Mio. B/T zu. Der Benzinbedarf ging dabei um -0,532 Mio. B/T zurück, während die Destillatenachfrage um +0,391 Mio. B/T zulegte. Bei den Vorräten legten vor allem die Benzinbestände deutlich zu, aber auch bei den Destillaten wurde noch ein Anstieg registriert. Steigende Benzinbestände in den Sommermonaten sind immer ein bearisher Faktor, da der Bedarf in dieser Zeit eigentlich hoch ist und man mit Abbauten in dieser Kategorie rechnet. Mit der jetzigen Bestandszunahme haben die Benzinvorräte 1,2 Mrd. Barrel erreicht - das höchste Niveau seit Ende Januar, was auf eine sehr gute Versorgungslage hindeutet. Während die gestiegene Gesamtnachfrage und die gesunkene Rohölförderung bullish sind, haben die geringer als erwarteten Abbauten bei Rohöl, sowie die Aufbauten bei Benzin und Destillaten eine bearishe Wirkung, zumal auch die Gesamtbestände damit um +3,3 Mio. B/T zulegten. Die bearishen Aspekte überwiegen daher, sodass die Zahlen des DOE von gestern unterm Strich bearish zu interpretieren sind. Neue Sanktionen Chinas belasten Im Handelsstreit zwischen den USA und China hatte Trump bisher die umfangreicheren Strafzölle eingeführt. Nun wird China am 23. August jedoch gleichziehen und auf einen weiteren Warenwert von 16 Mrd. Dollar pro Jahr Zölle in Höhe von 25% verlangen. Betroffen hiervon sind unter anderem auch Benzin, Diesel, Stahl, Autos und medizinische Produkte. Vor allem die Zölle im Ölsektor sind ein klares Zeichen der Chinesen, dass diese nicht klein beigeben wollen. China ist der größte Abnehmer von US Rohöl und hatte bereits angekündigt, dass man in der Zukunft auch US Rohölimporte sanktionieren könnte. Als Ersatz könnte man dann beispielsweise auf iranisches Rohöl zurückgreifen und den USA damit gleich doppelt eins auswischen. Ersetzt China die Rohölimporte mit Einfuhren aus dem Iran, reduziert das die Absatzmöglichkeiten der US Firmen und deren Ertrag, während die Sanktionen der USA gegen den Iran zum Teil ausgehebelt werden. China wird dann vermutlich mit weiteren Sanktionen aus den USA rechnen müssen. Da man sich jedoch ohnehin schon in einem Handelsstreit befindet, hat sich die Regierung in Peking vermutlich schon darauf eingestellt. Der zunehmende Handelsstreit zwischen China und den USA belastet nicht nur direkt die Preise für US Ölprodukte, wenn die Chinesen weniger Öl nachfragen, auch das Wirtschaftswachstum wird dadurch geschwächt. China ist in den letzten Jahren der Motor für das globale Ölnachfragewachstum gewesen und hat den größten Anteil hieran gehabt. Schwächt sich das Wirtschaftswachstum und die Ölnachfrage dort ab, fehlt eine entscheidende Größe beim erwarteten Nachfragewachstum. Sanktionen zwischen den USA und China bezüglich des Handels im Allgemeinen und im Ölsektor im Speziellen belasten daher die Preisniveaus an ICE und NYMEX. Marktlage Mit den bearish ausgefallenen US Ölbestandsdaten und den weiteren Zöllen Chinas auf Importe aus den USA, die nun erstmals auch den Energiemarkt direkt betreffen, hat sich der Markt wieder auf kurzfristig bearishe Aspekte konzentriert. Meldungen, wonach Rohöl in der Nordsee auch wieder vermehrt in Tanker eingelagert werden (Nordsee-Rohöl wird wieder in Tankern eingelagert), sind ein Indiz, dass der Markt momentan gut versorgt zu sein scheint. Die Kombination aus einer offenbar guten Versorgungslage und möglichen Problemen bei der Ölnachfrage Chinas, sind kein Umfeld, in dem die Preise anziehen. Entsprechend sah man gestern die Abwärtskorrektur, die technisch mit dem Durchbruch der Unterstützungslinien GD 7 und 21 noch einmal verstärkt wurden. Die EIA sieht den Markt in ihrem Monatsbericht zwar knapper als noch im Juli und hat damit die Preiserwartungen insgesamt nach oben angepasst, letztlich liegen die Preisprognosen für die kommenden Quartale aber unterhalb der aktuellen Niveaus, sodass die EIA durchaus leichte Abwärtspotenziale sieht. Die Sanktionen der USA gegen den Iran werden in den kommenden Monaten im Fokus stehen. Bis November will Trump auch die Rohölexporte des Iran deutlich reduzieren, doch Experten erwarten, dass dies nicht in dem Ausmaß klappen wird, wie sich die US Regierung das vorstellt. Generell wird erwartet, dass die Ölexporte des Iran zwischen 0,8 und 1,2 Mio. B/T sinken könnten, je nachdem wie stark sich die Hauptabnehmer Indien und China an den Sanktionen beteiligen. China könnte die Sanktionen gegen den Iran eventuell sogar nutzen um noch mehr Rohöl aus Teheran zu beziehen und dabei von einem Preisvorteil zu profitieren. Im Handelsstreit mit den USA könnte dies sogar als ein weiteres Instrument eingesetzt werden, um die eigenen Interessen zu stärken und den Druck auf die USA zu erhöhen. Heute Morgen erholen sich die Futures zwar von den späten Tiefs von gestern leicht, bleiben aber dennoch deutlich im Minus. Der Euro/Dollar-Kurs hat sich zu gestern wieder stabilisiert und notiert oberhalb der Niveaus von gestern Nachmittag, sodass sich bei den rechnerischen Inlandspreisen insgesamt deutliche Abwärtspotenziale zu gestern andeuten. Fundamental neutral bis bearish China erhebt Strafzölle gegen US Energieimporte. US Ölbestandsveränderungen DOE bearish. EIA Monatsreport: Marktlage deutlich knapper als zuletzt eingeschätzt. Saudi-Arabien hat Produktion bewusst gekürzt. Neue Iran Sanktionen treten heute in Kraft. OPEC Länder und Russland kündigen weitere Produktionssteigerungen an. Trump signalisiert Gesprächsbereitschaft gegenüber Iran. US Handelsstreit mit China und EU. Venezuela meldet bedingtes Force Majeure. Chartanalyse neutral Der Kaufimpuls des Stochastik ist nun endgültig Geschichte. Die Linien des Indikators haben sich erneut gekreuzt und sind somit formal bearish zu interpretieren. Der Impuls entstand allerdings im Bereich der 50%-Linie und hat somit keinen starken Effekt. Die GD 7 und 21 Linien wurden dafür nachhaltig nach unten durchbrochen, was Abwärtsspielräume schafft. Zudem driften die Linien nun wieder auseinander, was einen leicht bearishen Einfluss hat, siehe auch Chartanalyse. Letztendlich wurde mit der gestrigen scharfen Abwärtsbewegung ein Großteil des Potenzial umgesetzt. Das Handelsvolumen mit der gestrigen Abwärtsbewegung war allerdings gering, sodass sich hieraus vermutlich zunächst keine weitere Dynamik bildet und Short-Coverings möglich werden. Aus rein charttechnischer Sicht sind die Vortagestiefs sowie das Tief aus Juli bei WTI wichtige Schlüsselunterstützungen, und solange diese nicht geknackt werden, nehmen wir einen neutralen Standpunkt ein. Notierungen im frühen Handel etwas fester Die Futures ziehen in den Morgenstunden leicht an und notieren damit oberhalb der Vortagestiefs. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit auf Durchschnittsniveau. Marktteilnehmer warten auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte sowie auf die anstehenden Konjunkturdaten (siehe auch Wirtschaftskalender). ICE Gasoil August handelte zuletzt bei 647,75 Dollar, +1,00 Dollar. Das liegt innerhalb der rechnerischen Erwartung. Verkaufsangebote bei 647,75 Dollar, Kaufinteresse bei 647,50 Dollar. ICE Brent handelt bei 72,48 Dollar, das sind +0,20 Dollar zum Schluss Mittwoch. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -1,00 bis -1,15 Euro/100l zu Mittwochvormittag erwartet
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