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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 12,60 brutto EUR 15,00

Heizöl-Preise

(der folgende Text ist Copyright by Futures-Services®)
Futures und Inlandspreise kurz vor dem Wochenende kaum verändert ICE Gasoil September Settlement lag am Donnerstag um 17:30 Uhr bei 560,00 Dollar. Das waren -1,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 62.100 Kontrakten beim Frontmonat über Durchschnittsniveau. Die enttäuschenden Konjunkturdaten in dieser Woche haben die Rezessionsängste am Markt verstärkt, sodass die fundamentale Ausrichtung zum Donnerstagmorgen leicht bearish war. Charttechnisch zeigte sich bei WTI ein Verkaufsimpuls des Stochastik, sodass auch hier die Vorgaben für Abwärtstests sprachen. GD 7 Linien und Vortagestiefs wurden als entscheidende Unterstützungen für weiteres Abwärtspotenzial gesehen, während man darauf wartete, dass der Stochastik Brent den Verkaufsimpuls bei WTI bestätigte. Die Ölpreise blieben zunächst in einer relativ engen Handelsspanne und testeten die erste Widerstandslinie, die sich allerdings als stabil erwies. Noch vor dem Mittag setzten sich dann die bearishen Vorgaben durch, sodass die Notierungen unter ihre genannten Schlüsselunterstützungen fielen und der Stochastik Brent das Verkaufssignal bei WTI bestätigte. Mit der nun bearishen Ausrichtung ging es für die Ölpreise weiter abwärts, sodass sich auch bei den Inlandspreisen die Preisnachlässe durchsetzten. Die US Konjunkturdaten fielen gemischt aus, lieferten allerdings keine stark negativen Vorgaben, sodass der Markt im Anschluss etwas volatiler wurde, insgesamt aber auf niedrigem Niveau blieb. Der Euro/Dollar-Kurs gab deutlich nach, was die rechnerischen Abwärtspotenziale des RPI Regio- Preis-Index am Abend limitierte. Die Futures an ICE und NYMEX blieben in der Nacht weiter weich und gingen im Bereich ihrer am Mittag gesetzten Tagestiefs aus dem Handel, siehe auch Tickcharts. Marktlage Trader bleiben weiter verunsichert ob der globalen Wirtschaftsentwicklung und deren Einfluss auf die Ölnachfrage. Die Zinskurve in den USA ist in dieser Woche das erste Mal seit 2007 invertiert, was bedeutet, dass Staatsanleihen mit einer 10-jährigen Laufzeit weniger Zinsen bringen als solche mit einer kurzen Laufzeit. Dies geschieht, wenn Anleger eine lange Zinsbindung suchen und ihr Geld weniger stark investieren. Die Flucht in lang laufende Anleihen ist für Wirtschaftsexperten immer ein Warnsignal für eine Rezession. Auf die Invertierung der Zinskurve in 2007 folgte schließlich die globale Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2008/09. Die gestern veröffentlichten US Konjunkturdaten fielen dann nicht so negativ aus wie befürchtet, was die Sorgen diesbezüglich wieder etwas reduzierte. Dennoch bleibt die Angst allgegenwärtig und so lange die US Rohölbestände steigen, während Konjunkturdaten immer wieder enttäuschen, werden Händler sensibel auf negative Nachrichten reagieren und sich mit spekulativen Long-Positionen bei Rohöl zurückhalten. Saudi-Arabien hatte zudem angekündigt, alles zu unternehmen, damit der Ölmarkt im kommenden Jahr ausbalanciert ist. Dies deutet auf weitere Produktionskürzungen hin, bei denen sich die übrigen Länder der OPEC+ Gemeinschaft bislang allerdings zurückhalten. Nach den jüngsten Monatsreports von EIA und IEA ist allerdings klar, dass die aktuellen Maßnahmen der OPEC+ nicht ausreichen werden, um 2020 eine Überversorgung zu vermeiden. China hat unterdessen neue Vergeltungsmaßnahmen im Handelsstreit mit den USA angekündigt, nachdem Trump neue Strafzölle von 10% auf Importe mit einem Jahresvolumen von 300 Mrd. Dollar angekündigt hatte. Zwar hat man die Implementierung mittlerweile von Anfang September auf Mitte Dezember verschoben, doch dies hat China nicht davon abgehalten, Gegenmaßnahmen anzukündigen, wenngleich nichts Konkretes zu den geplanten Schritten genannt wurde. Laut den Experten von der Bank of America Merrill Lynch ist es denkbar, dass China nun vermehrt iranisches Öl kaufen wird. Das Öl ist wegen der US Sanktionen relativ günstig im Vergleich zu anderen Ölsorten und würde die Bemühungen der USA, gegen Teheran vorzugehen untergraben. Sollte China eine respektable Menge aus dem Iran beziehen, könnte dies das Gleichgewicht am Markt nachhaltig ändern, da einer der wenigen klar bullishen Faktoren vom Markt genommen würde, so der Hinweis. Unterdessen ist der iranische Öltanker "Grace 1" wieder frei gekommen, nachdem ein US Antrag auf Beschlagnahmung beim obersten Gericht in Gibraltar scheiterte (15.08.2019 Iranischer Öltanker freigelassen). Dies könnte die Spannungen zwischen Großbritannien und Iran abbauen und die Freilassung der "Stena Impero" durch den Iran ermöglichen. Der Kommandeur der iranischen Marine gab dennoch eine neue Drohung in Richtung USA und UK ab. Diese sollten ihre Streitkräfte aus dem Persischen Golf zurückziehen oder ihnen würde ein "demütigender Abgang" bevorstehen. Die Futures können sich am Morgen leicht erholen und kommen von den gestrigen Tiefs etwas zurück. Die fundamentale Einschätzung stufen wir nun auf neutral zurück, da die bearishen Rezessionsängste mit der scharfen Abwärtskorrektur von Mittwoch und Donnerstag nun vermutlich erst einmal eingepreist sind. Mit der leichten Aufwärtsbewegung und dem weiter schwachen Euro/Dollar-Kurs deuten sich bei den rechnerischen Inlandspreisen am Morgen nur kleinere Preisveränderungen an. Fundamental neutral US Ölbestandsveränderungen DOE neutral. US Regierung verschiebt neue Strafzölle für China. US Schieferölproduktion steigt im August schneller als bisher erwartet. IEA Monatsreport neutral. Saudi-Arabien kürzt Ölexporte September um 0,7 Mio. B/T. EIA Monatsreport bearish. Spannungen mit Iran im Atomdeal und in der Straße von Hormus. OPEC+ Verlängerung der Produktionskürzungen um 9 Monate neutral. USA haben Sanktionen gegen Venezuela verschärft. Chartanalyse neutral Nachdem die Linien des Stochastik sowohl bei WTI als auch bei Brent Verkaufsimpulse generiert hatten, bleiben die Indikatoren auch heute Morgen weiterhin bearish. Der RSI gibt keine Impulse an die Marktteilnehmer ab, während WTI allerdings wieder über die GD 7 Linie gestiegen ist, siehe auch Chartanalyse. Dies könnte zusätzliches Aufwärtspotenzial generieren, da nun auch die GD 21 Linie getestet wird. Ein Durchbruch würde die charttechnische Konstellation vermutlich vorläufig kippen, denn dann werden weitere Käufe bis hin zur nächsten Widerstandslinie bei etwa 56,65 Dollar begünstigt. Damit haben sich auch nach oben Möglichkeiten eröffnet, sodass die rein charttechnische Konstellation – trotz der leicht bearishen Restwirkung des Stochastik - neutral zu beurteilen ist. Notierungen im frühen Handel fester Die fundamental bearishen Aspekte scheinen weitestgehend eingepreist zu sein und nach den Gewinnmitnahmen der letzten Tage nehmen einige Trader vor dem Wochenende nun mit Käufen Gewinne aus ihren Short-Posiotionen (Short-Coverings) mit. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit etwas über Durchschnittsniveaus. Marktteilnehmer warten auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte, auf die anstehenden Konjunkturdaten (siehe auch Wirtschaftskalender) auf den Monatsrport der OPEC am frühen Nachmittag sowie auf den Baker Hughes Report am späten Abend. ICE Gasoil September handelte zuletzt bei 563,50 Dollar, +3,50 Dollar. Das liegt innerhalb der rechnerischen Erwartung. Verkaufsangebote liegen bei 563,75 Dollar, Kaufinteresse bei 563,50 Dollar. ICE Brent handelt bei 59,01 Dollar, das sind +0,78 Dollar zum Schluss Donnerstag. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -0,15 bis +0,05 Euro/100l zu Donnerstagvormittag erwartet
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