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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 12,60 brutto EUR 15,00

Heizöl-Preise

(der folgende Text ist Copyright by Futures-Services®)
Technische Korrektur nach stärkstem Kursrutsch in 2019 ICE Gasoil Juni Settlement lag am Donnerstag um 17:30 Uhr bei 607,50 Dollar. Das waren -25,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 109.700 Kontrakten beim Frontmonat über Durchschnittsniveau. Die fundamentale Konstellation wurde von uns am Donnerstagmorgen neutral eingestuft. Dies war eine Herabsetzung der bisher leicht bullishen Konstellation, nachdem die US Ölbestände weiter stiegen und im Irak sowie Kasachstan eine steigende Ölförderung erwartet wird. Charttechnisch nahmen wir eine bearishe Haltung ein, da der Stochastik bei Brent und WTI Verkaufsimpulse generiert hatte. GD 7 und 21 sowie Trendlinien der Aufwärtsbewegungen wurden durchbrochen, sodass sich weitere Abwärtsspielräume bis in den Bereich der unteren Bollinger Bänder andeutete. Schlüsselunterstützungen wurden in der Chartanalyse am Morgen bei 70 Dollar Brent sowie bei 60 Dollar WTI gesehen. Der bearishen Charttechnik folgend, testeten die Notierungen an ICE und NYMEX bereits am Vormittag ihre Abwärtsspielräume und unterschritten dabei schon bald die Vortagestiefs. Der charttechnische Verkaufsdruck nahm somit weiter zu, während sich bei den Inlandspreisen deutliche Preisnachlässe zum Vortag durchsetzten, die die rechnerischen Vorgaben vom frühen Morgen sogar noch einmal übertrafen. Im Laufe es Nachmittags fiel bei WTI dann die 60 Dollar Marke und bereitete somit den Weg für den fast ungebremsten Kursrutsch am Nachmittag. Die technische Verkaufsdynamik war kaum zu stoppen, und so ging es für WTI bis auf 57,33 Dollar abwärts, während Brent sein Tagestief am späten Abend bei 67,02 Dollar markierte. Der freie Fall an den Ölbörsen eröffnete auch rechnerisch über unseren RPI Regio-Preis-Index erhebliche Abwärtspotenziale bei den Inlandspreisniveaus. Da die Futures allerdings weit unter das untere Bollinger Band absackten, folgte in der Nacht eine Kurskorrektur der mittlerweile auch aus charttechnischer Sicht übertriebenen Abwärtsbewegung. Dennoch blieben die Notierungen tief im roten Bereich und gingen mit erheblichen Verlusten aus dem Handel, siehe auch Tickcharts. Marktlage Die gestiegenen US Rohöl- und Benzinbestände vom Mittwoch hatten die Marktteilnehmer sicherlich überrascht. Die Tendenz der immer weiter steigenden Vorräte passt nicht zu der generell vorherrschenden Meinung einer physisch knappen Versorgungslage, die sich auch in einer steilen Backwardation Konstellation bei Brent manifestiert. Kasachstan und der Irak werden in den kommenden Tagen und Wochen ihre Ölförderung wieder deutlich anheben und somit einen Teil des Wegfalls der iranischen Ölexporte kompensieren. Dazu gab es gestern von der Shell noch die Ankündigung, dass man die Förderung an der neuen Appomattox Plattform begonnen und damit ein neues Tiefseeprojekt im Golf von Mexiko umgesetzt hat. Die Anlage soll durchschnittlich etwa 175.000 B/T an Öläquivalent produzieren können (23.05.2019 Shell beginnt mit Ölförderung an der Appomattox Plattform). Unterdessen haben in China einige Raffinerien ihre Auslastung reduziert. Die Spritpreise in China stiegen dieses Jahr lediglich um etwa 5%, was in einem krassen Missverhältnis zu den Preissteigerungen von zeitweise über 40% am Rohölmarkt steht. Es herrscht ein Überangebot an Produkten vor, sodass einige Anlagen ihre Auslastung um 10% bis 20% reduziert hätten. Andere Raffinerien, die zuletzt Wartungsarbeiten durchführten, sollen wegen dieser Situation den Restart ihrer Produktion verschieben. Die schwache Produktnachfrage zeigte sich zuletzt auch in den USA, wo die Bestände an Benzin zuletzt zunahmen und die Nachfrage - trotz beginnender Sommersaison – niedrig bleibt. Der Handelsstreit zwischen USA und China scheint sich mit den Sanktionen gegen einzelne Firmen (Huawei) weiter zuzuspitzen, sodass eine Lösung längst nicht mehr so greifbar erscheint, wie noch vor wenigen Wochen angenommen. Der Ausblick für die Nachfrageentwicklung bleibt damit skeptisch, während die Experten bei Energy Aspects davon ausgehen, dass die globalen Rohölbestände von Anfang April bis Mitte Mai um 50 bis 60 Mio. Barrel zugenommen haben. Dies entspräche etwa einer Überversorgung von 1,1 bis 1,3 Mio. B/T. Auch wenn die OPEC+ Gruppe die Produktionskürzungen in der zweiten Jahreshälfte vermutlich verlängert, die Sanktionen gegen den Iran und Venezuela die Verfügbarkeit reduzieren, im Juni eine geringere Ölförderung in der Nordsee erwartet wird (20.05.2019 Analysten rechnen auf kurze Sicht mit niedrigerer Nordsee-Rohölproduktion) und Nigeria mit Exportproblemen zu kämpfen hat (21.05.2019 Forcados-Pipeline in Nigeria außer Betrieb), so gibt es deutliche Hinweise, dass die Versorgungslage eventuell nicht so knapp ist, wie sie bisher eingeschätzt wurde. Die starken Kursverluste der letzten Tage dürften die OPEC allerdings in ihrem Vorhaben bestärken, die Produktionskürzungen fortzuführen, da der Markt ganz offensichtlich weiter sehr anfällig für starke Kursverluste bleibt. Nach dem massiven Preisrutsch von gestern ist eine Konsolidierung nicht unüblich, zumal es auch einige technische Indikatoren gibt, die dafür sprechen, dass die gestrige Abwärtsreaktion überzogen war. Die Preise an ICE und NYMEX ziehen momentan auch etwas an und kommen von den Tiefstständen zurück. Im Vergleich zu den Erhebungen von gestern ergeben sich bei den rechnerischen Inlandspreisen aktuell aber dennoch große Abwärtsspielräume, wobei die Preisspannen zwischen den Anbietern sicherlich größer als üblich ausfallen. Fundamental neutral bis bearish Shell nimmt Ölförderung an neuem Tiefseeprojekt auf. Raffinerien in Asien reduzieren Auslastung. Kasachstan steigert Ölförderung am Kashagan Ölfeld. Irak erhöht Produktion am West Qurna 1 Ölfeld. US Ölbestandsveränderungen API & DOE bearish. Ausfall der Forcados Pipeline in Nigeria. Ölproduktion in der Nordsee durch Wartungsarbeiten abnehmend. OPEC deutet Verlängerung der Produktionskürzungen an. Spannungen zwischen USA und Iran spitzen sich zu. China hebt Strafzölle gegen die USA an. US setzen höhere Strafzölle gegen China um. USA haben Sanktionen gegen Venezuela verschärft. Chartanalyse neutral bis bullish Die Verkaufsimpulse des Stochastik dürften langsam ihre bearishe Wirkung verlieren, da die Linien des Indikators nicht mehr auseinanderdriften. Der RSI ist bei WTI unter die 30% Linie gefallen und testet diese bereits für einen Durchbruch nach oben. Bei Brent hat der RSI diese Triggerlinie schon überschritten und gibt damit ein formales Kaufsignal ab. Das untere Bollinger Band wurde an allen Charts deutlich unterschritten und deutet somit eine stark überverkaufte Konstellation mit Korrekturpotenzial an, siehe auch Chartanalyse. Unterhalb der GD 7 Linie kann sich ein neuer Abwärtstrend bilden. Nach den Kursverlusten, insbesondere dem gestrigen Einbruch, deutet sich allerdings eine charttechnische Korrektur an, mit der die Notierungen wieder zurück in das Bollinger Band tendieren sollten. Aus technischer Sicht ist das Abwärtspotenzial kurzfristig ausgereizt und das Kaufsignal des RSI bei Brent könnte bei WTI noch bestätigt werden. Das Aufwärtspotenzial scheint somit kurzfristig größer. Aus rein charttechnischer Perspektive nehmen wird daher heute Morgen einen leicht bullishen Standpunkt ein. Notierungen im frühen Handel fester Die Futures setzten zu einer charttechnischen Korrektur an und kommen von den späten Tiefs von gestern Nacht zurück. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit deutlich über Durchschnittsniveau. Marktteilnehmer warten auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte sowie auf die anstehenden Konjunkturdaten, bei denen allerdings nur wenige auf der Agenda stehen (siehe auch Wirtschaftskalender). ICE Gasoil Juni handelte zuletzt bei 612,75 Dollar, +5,25 Dollar. Das liegt oberhalb der rechnerischen Erwartung. Verkaufsangebote liegen bei 612,75 Dollar, Kaufinteresse bei 612,50 Dollar. ICE Brent handelt bei 68,54 Dollar, das sind +0,78 Dollar zum Schluss Donnerstag. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -1,30 bis -1,50 Euro/100l zu Donnerstagvormittag erwartet
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