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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 5,88 brutto EUR 7,00

Heizöl-Preise

(der folgende Text ist Copyright by Futures-Services®)
Irans Widerstand gegen Produktionssteigerung bröckelt – Ölpreise weicher zu Vortag ICE Gasoil Juli Settlement lag am Mittwochtag um 17:30 Uhr bei 647,50 Dollar. Das waren -0,50 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 114.000 Kontrakten beim Frontmonat über Durchschnittsniveau. Mit einer weiter fundamental und charttechnisch neutralen Ausgangslage starteten die Ölpreise an ICE und NYMEX in den Mittwochmorgen. Während in Wien die Vertreter der OPEC Länder eintrafen und sich zu den Spekulationen um eine Produktionssteigerung äußerten, hielten Produktionsausfälle in Libyen die Preise in Schach und die Charttechnik zeigte keine klaren Richtungsimpulse. Nach Aufwärtstests am Vormittag fielen die ICE Futures am Nachmittag bis auf ihre ersten Unterstützungen zurück und zeigten sich vor den US Ölbestandsdaten des DOE abwartend in enger Spanne. Die Zahlen lieferten schließlich wenig eindeutige Impulse, wobei sich am Abend schließlich die Gewinnmitnahmen durchsetzten. In Wien scheint der Widerstand des Iran gegen eine Produktionsanhebung zu bröckeln, was den Preisniveaus die Unterstützung nimmt. An der ICE ging es in der Folge nach unten, wobei die Unterstützungen in den Bereichen bei 74 Dollar Brent und 640 Dollar Gasoil nicht geknackt wurden, siehe auch Tickcharts. US Ölbestandsveränderungen Bei einer gestiegenen Raffinerieauslastung sanken die Rohölbestände, während bei den Destillaten und Benzin Aufbauten gemeldet wurden. Die US Ölbestandsveränderungen der abgelaufenen Berichtswoche in der Übersicht: in Mio Barrel Rohöl Destillate Benzin Raffinerie Cushing Erwartung: 19.06. -2,5 -0,1 -0,2 -0,1% API: 19.06. -3,0 +0,8 +2,1 -1,6 DOE: 20.06. -5,9 +2,7 +3,3 +1,0% -1,3 Die gestiegene Raffinerieauslastung spricht für einen gesteigerten Rohölbedarf der Anlagen. Die Importe nahmen in der Berichtswoche zwar um +0,143 Mio. B/T (Gesamtwoche: +1,0 Mio. Barrel) zu, dafür kletterten die Exporte allerdings um +0,344 Mio. B/T (Gesamtwoche: +2,4 Mio. Barrel), was schließlich die Abbauten bei den Rohölvorräten begünstigte. Während die stärker als vom API gemeldeten Abbauten in dieser Kategorie die Preise stützte, fielen die Bestandsveränderungen bei den Produkten bearish aus. Die Raffinerien hatten mehr Produkte hergestellt, während die Nachfrage um -1,6 auf 20,2 Mio. B/T nachgab. Bei den Destillaten zeigte sich ein Rückgang um -0,579 Mio B/T, bei Benzin um - 0,553 Mio. B/T. Die Produktvorräte bei Benzin und Destillate legten daher stärker als vom API angekündigt zu, sodass sich von dieser Seite her ein bearisher Einfluss ergab. Auch bei den Gesamtvorräten stiegen die Bestände mit +0,2 Mio. B/T leicht an, während die US Ölförderung auf etwa 10,9 Mio. B/T stagnierte. Unterm Strich neutralisierten sich die bullishen Abbauten bei Rohöl und die bearishen Abbauten bei den Produkten gegenseitig. Die Bestandsdaten konnten daher keine klaren Impulse liefern und werden von uns somit neutral interpretiert. OPEC: Kompromiss könnte bei Anhebung um 0,5 bis 0,6 Mio. B/T liegen Während Russland die Fördermenge gerne über 1,5 Mio. B/T anheben würde, hatte Saudi- Arabien eine Mehrproduktion von bis zu 1,0 Mio. B/T thematisiert und andere Länder lehnten eine gesteigerte Produktion bisher gänzlich ab. Ein Kompromiss könnte nun bei einer Anhebung der Förderung um 0,5 bis 0,6 Mio. B/T liegen. Informanten berichten, dass Saudi-Arabien diese Größenordnung nun plant und mit anderen Ländern in Wien in bilateralen Treffen vor dem offiziellen Meeting am Freitag bespricht. Der Kompromiss beinhaltet eine komplexe Kalkulation basierend darauf, wie viel die Produktion bisher stärker als vorgesehen abgenommen hat. Insofern steht offenbar zur Debatte die Produktions soweit anzuheben, sodass die ursprünglich vorgesehene Produktionskürzung von 1,8 Mio. B/T nicht überschritten wird. Der Ölminister Saudi-Arabiens, Khalid al-Falih, hatte gegenüber Journalisten geäußert, dass bisher keiner der OPEC-Minister, mit denen er bisher gesprochen habe, zustimme, dass es an der Zeit sei den Kurs zu ändern und auf den Markt zu reagieren. Die Marktgegebenheiten hätten sich verändert und es sei Realität, dass in der zweiten Jahreshälfte mehr Öl als in der ersten Hälfte benötigt werde. Iran kann sich Produktionssteigerung nun doch vorstellen Der Iran hat keine Möglichkeit seine Produktionsmenge zu steigern und muss damit rechnen, dass die US Sanktionen in der zweiten Jahreshälfte die Förderung des Landes negativ beeinflussen wird. Eine Produktionssteigerung würde das Land daher besonders hart treffen, da man die damit verbundenen niedrigeren Preise nicht mit einer höheren Förderung kompensieren kann. Hatte der Teheran in den letzten Tagen und Wochen eine Produktionssteigerung daher kritisiert und grundsätzlich abgelehnt, so ist man nun offenbar zu Kompromissen bereit. So lange eine Anpassung der Quoten nicht auf Drängen der USA hin erfolge, könne man sich eine Zustimmung vorstellen, hieß es nun. Auf die thematisierten Anhebungen von 0,5 bis 1,5 Mio. B/T gingen die Vertreter des Irans allerdings nicht konkret ein. Libyens Ölproduktion um 450.000 B/T gesunken Die Kämpfe um die Häfen Ras Lanuf und Es Sider dauern offenbar noch weiter an. Die Anlagen wurden dabei zum Teil schwer beschädigt und haben die Ölproduktion erheblich gesenkt. Ging man bisher von einem Rückgang von etwa 400.000 B/T aus, so wird nun eine Menge von 450.000 B/T genannt. Wegen der schwerwiegenden Schäden werden die Reparaturarbeiten aber wohl lange dauern, sodass nicht mit einer schnellen Erholung zu rechnen ist. Marktlage In Wien laufen die bilateralen Gespräche zwischen OPEC Mitgliedern über die weitere Strategie bei den Produktionskürzungen. Sah es Anfang der Woche noch nach einem Konflikt mit Ländern wie Venezuela, Iran und Irak aus, die gegen eine Produktionssteigerung sind, so scheint sich nun ein Kompromiss abzuzeichnen. Vermutlich werden die Produzenten darauf hin arbeiten, dass die Produktionskürzung von insgesamt 1,8 Mio. B/T intakt bleibt. Die Menge, die durch ungeplante Produktionsausfälle darüber hinaus allerdings vom Markt verschwunden ist, könnte für eine Produktionssteigerung allerdings freigegeben werden. Größter Stolperstein für eine Anhebung der Förderung schien bisher der Iran zu sein, der nun aber hatte durchblicken lassen, dass er sich eine Zustimmung vorstellen könne, wenn die Steigerung Sinn ergebe und nicht auf Drängen der USA hin zu Stande komme. Hebt die OPEC ihre Produktion allerdings an, so sinken die Reservekapazitäten, die momentan mit etwa 3,42 Mio. B/T angegeben werden. Damit nimmt auch gleichzeitig die Fähigkeit auf weitere ungeplante Ausfälle zu reagieren, sodass die Volatilität zunehmen könnte, warnen einige Experten. Hinzu kommt, dass der Markt auch bei einer kolportierten Anhebung um +0,5 bis +0,6 Mio. B/T vermutlich weiter knapp versorgt bleibt, da alleine in Libyen die Produktion um -0,45 Mio. B/T abgenommen hat. In Venezuela fehlt noch mehr und dem Iran droht durch die US Sanktionen in der zweiten Jahreshälfte ein Produktions- und Exporteinbruch. Während die US Ölbestandsdaten des DOE wenig Einfluss auf die Ölpreise hatte, richten sich die Augen der Marktteilnehmer nun voll und ganz auf die OPEC in Wien. Am morgigen Freitag beginnt das offizielle Meeting, bei der eine Entscheidung über Produktionsmengen früh fallen soll. Entsprechend werden die Spekulationen nun weiter zunehmen und der Markt entsprechend reagieren. Da die Futures an der ICE heute Morgen in Reichweite der Vortagestiefs bleiben und sich der Euro nur wenig verändert zeigt, deuten sich in unserem bei den rechnerischen Inlandspreisen in unserem Frühbericht aktuell deutliche Preissenkungen zu den Erhebungsniveaus zu gestern an. Fundamental neutral bis bearish Irans Widerstand zu Produktionssteigerungen bröckelt. US Ölbestandsveränderungen DOE & API neutral. Weitere Strafzölle zwischen USA und China bearish. Libyens Ölproduktion um 0,45 Mio. B/T gefallen. Russland hat Ölproduktion im Juni angehoben. Saudi-Arabien bestätigt Produktionssteigerung. Venezuela meldet bedingtes Force Majeure. OPEC und Russland thematisieren Lockerung der Produktionsquoten. Drohende Sanktionen gegen Venezuelas Ölexporte. Schnell steigende US Rohölförderung. USA verhängen Sanktionen gegen den Iran. Venezolanische Ölproduktion sinkt kontinuierlich. Chartanalyse neutral Weder RSI noch Stochastik generieren aktuell richtungsweisende Impulse. Die GD 7 Linie bleibt bisher als Widerstand stabil auch wenn diese Marke bei Brent gestern zeitweise überschritten wurde. Erst wenn die Notierungen oberhalb dieses Bereichs schließen, kann von einem nachhaltigen Durchbruch gesprochen werden. Bei WTI scheint die GD 7 stärker angegriffen zu sein, wobei die GD 21 Linie als nächster Widerstand aktiv werden könnte, siehe auch Chartanalyse. Ohne klare Impulse nehmen wir daher aus rein charttechnischer Perspektive einen weiter neutralen Standpunkt ein. Notierungen im frühen Handel wenig verändert Die Futures zogen in der Nacht zwar an und erholten sich von den Vortagestiefs, gaben die kleinen Kursgewinne allerdings mittlerweile wieder auf und bleiben letztlich relativ unverändert zu gestern Abend. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit etwa auf Durchschnittsniveau. Marktteilnehmer warten auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte, mögliche Kommentare zu den Produktionskürzungen von OPEC und Nicht-OPEC Ländern sowie auf die Konjunkturdaten (siehe auch Wirtschaftskalender). ICE Gasoil Juli handelte zuletzt bei 642,25 Dollar, -5,00 Dollar. Das liegt innerhalb der rechnerischen Erwartung. Verkaufsangebote bei 642,50 Dollar, Kaufinteresse bei 642,25 Dollar. ICE Brent handelt bei 74,37 Dollar, das sind -0,37 Dollar zum Schluss Mittwoch. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -0,65 bis -0,75 Euro/100l zu Mittwochvormittag erwartet
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