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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 7,56 brutto EUR 9,00

Heizöl-Preise

(der folgende Text ist Copyright by Futures-Services®)
OPEC von Russland abhängig – Entscheidung wird heute Abend erwartet ICE Gasoil Dezember Settlement lag am Donnerstag um 17:30 Uhr bei 556,50 Dollar. Das waren -30,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 32.700 Kontrakten beim Frontmonat unter Durchschnittsniveau. Fundamental blieb die Ausgangslage am Donnerstagmorgen neutral, da der Markt auf das OPEC Meeting in Wien und die erwarteten Produktionskürzungen schaute. Die bearishen US Ölbestandsdaten des API von Dienstagnacht belasteten noch leicht, deuteten diese doch starke Abbauten bei den offiziellen DOE Daten an. Charttechnisch blieb unsere Einschätzung ebenfalls neutral, auch wenn der Stochastik WTI ein erstes Verkaufssignal generierte. Mit dem Beginn des OPEC Meetings war schnell klar, dass eine Einigung schwierig sein könnte und wenn diese erreicht würde, dann würde wohl weniger gekürzt als es der Markt zuletzt gedacht hatte. Eine Reduktion von 1 Mio. B/T blieb im Tagesverlauf im Gespräch und während es von einigen OPEC Mitgliedern hieß, dass man sich im Grunde auf die Notwendigkeit einer Kürzung geeinigt habe, sind die offenen Baustellen noch so gravierend, dass die Entscheidung auf heute verschoben und die Pressekonferenz abgesagt wurde. Die Futures an ICE und NYMEX gaben im gestrigen Tagesverlauf daher teilweise stark nach, präsentierten sich mit zwischenzeitlichen deutlichen Preisanstiegen allerdings erwartet volatil. Auch wenn sich die Preise im späten Handel von den Tiefstständen erholt hatten, so gingen die Futures mit Verlusten aus dem Tag, siehe auch Tickcharts. US Ölbestandsveränderungen Bei einer gesunkenen Raffinerieauslastung nahmen die Rohölbestände ab, während bei den Produkten Aufbauten gemeldet wurden. Die US Ölbestandsveränderungen der abgelaufenen Berichtswoche in der Übersicht: in Mio Barrel Rohöl Destillate Benzin Raffinerie Cushing Erwartung: 04.12. -1,2 -1,1 -0,9 +0,5% API: 04.12. +5,4 +4,3 +3,6 +1,4 DOE: 06.12. -7,3 +3,8 +1,7 -0,1% +1,7 Die Raffinerieauslastung gab leicht nach, hatte allerdings in den letzten Wochen bereits deutlich zugelegt und befindet sich mit 95,5% auf einem sehr hohen Niveau. Dies begünstigt Bestandsabbauten bei Rohöl ebenso wie die Entwicklungen bei Importen und Exporten. Die Einfuhren nahmen in der Berichtswoche um -0,943 Mio. B/T (Gesamtwoche: -6,6 Mio. Barrel) ab, während die Ausfuhren um +0,761 Mio. B/T (Gesamtwoche: +5,3 Mio. Barrel) zunahmen. Allein diese Entwicklung belastete die Rohölvorräte mit -11,9 Mio. Barrel, sodass der, auf den ersten Blick überraschende, Bestandsabbau von -7,3 Mio. Barrel relativiert wird. Die US Rohölförderung liegt 11,7 B/T in der vierten Woche in Folge unverändert auf Rekordniveau und deutet damit an, dass die von der EIA bisher geschätzten Produktionsmengen für November und Dezember von 11,59 und 11,66 Mio. B/T eventuell noch einmal nach oben korrigiert werden könnten. Genaueres wird man beim Monatsreport in der nächsten Woche erfahren. Die Produktnachfrage legte insgesamt um +0,05 auf 20,5 Mio. B/T zu und ist damit weder besonders stark, noch auffallend niedrig. Bei Benzin sank der Bedarf um -0,311 Mio. B/T während der Bedarf bei den Destillaten (Heizöl, Diesel) um +0,468 Mio. B/T zulegte. Die Produktbestände bei Destillate und Benzin legten insgesamt zu, wenngleich auch nicht ganz so deutlich wie vom API gemeldet. Bei den US Gesamtbeständen wurde ein Rückgang um -9,4 Mio. Barrel verzeichnet, wobei die strategischen Reserven um etwa -1,1 Mio. Barrel abnahmen. Die kommerziell gehaltenen Ölvorräte der USA sanken entsprechend um etwa -8,3 Mio. Barrel. Die Zahlen sind unterm Strich bullish zu bewerten. Zum einen sanken die Gesamtölbestände in den USA, was eine knappere Versorgungslage signalisiert, vor allem aber nahmen die Rohölbestände deutlich ab. Hier ist allerdings anzumerken, dass ein Großteil der Abbauten auf Veränderungen bei Importen und Exporten zurückzuführen ist, was die bullishe Wirkung der Abbauten etwas dämpft. OPEC vertagt Kürzungsbeschluss auf heute Die OPEC kam in Wien gestern zu keiner klaren Einigung. Auf der einen Seite hatten Delegierte von einer grundsätzlichen Einigung gesprochen, andere zeigten sich jedoch skeptisch. Die schwierigsten Verhandlungspunkte der OPEC in dieser Woche: 1. Individuelle Kürzungen Welches Land soll seine Produktion um wie viel Kürzen? Saudi-Arabien ist für eine gleiche Verteilung der Produktionskürzungen anhand der Produktionsmenge, sodass sich jedes Land im gleichen Umfang beteiligt. Dies wird von vielen Ländern allerdings abgelehnt, da es vor allem Saudi-Arabien und andere große Produzenten gewesen sind, die ihre Förderung in den letzten Monaten gesteigert und die nun akute Überversorgung maßgeblich mit verursacht haben. 2. Ausnahmen Einige Länder wollen gänzlich von den Produktionskürzungen ausgenommen werden. Allen voran der Iran, der damit argumentiert, dass man bereits stark unter den US Sanktionen leide. Produktionskürzungen währen wie weitere Sanktionen. Auch Venezuela, dessen Ölproduktion sich in den vergangenen Jahren etwa halbiert hat, und Libyen, das mit 1,3 Mio. B/T zwar deutlich mehr als zu Beginn des Jahres fördert, damit aber noch immer deutlich unter den Niveaus von 2011 mit 1,6 Mio. B/T liegt, wollen Kürzungen vermeiden. Nigeria signalisierte hingegen die Bereitschaft die Förderung einzuschränken, allerdings sei dies sehr, sehr schwierig und nur in ganz geringem Umfang möglich, so der Ölminister Emmanuel Ibe Kachikwu. 3. Umfang der Gesamtkürzung Ein technisches Komitee der OPEC hatte vergangene Woche eine Produktionskürzung von 1,3 Mio. B/T empfohlen. Schon vor Wochen wurden von der OPEC und deren Mitglieder Produktionskürzungen von 1,0 bis 1,4 Mio. B/T ins Spiel gebracht. Diskutiert wurde nun allerdings vor allem eine Reduktion von 1,0 Mio. B/T. Diese seien jedoch wiederum von den Beiträgen der einzelnen Mitglieder abhängig. 4. Beteiligung der Nicht-OPEC Länder Ähnlich wie beim Deal in 2016 will die OPEC die Produktionskürzung nicht alleine schultern. Vor allem Saudi-Arabien macht die eigenen Kürzungen von einer Beteiligung der Nicht-OPEC Länder abhängig. Von Russland, hinter den USA der zweitgrößte Ölproduzent der Welt, erwartet man einen signifikanten Beitrag. Hier gab es allerdings noch keine Zusage zu definitiven Mengen, und so blieben auch die Kürzungsmengen der OPEC Länder offen. Umso stärker sich die anderen Länder beteiligen, desto umfangreicher fällt die Produktionskürzung des Kartells aus. Die offenen Punkte lassen sich damit nicht nur OPEC intern lösen. Keiner der beteiligten will seine Karten auf den Tisch legen und seine Verhandlungsposition schwächen. Stattdessen macht man die eigene Produktion von den Mengen der anderen abhängig, wobei man dennoch versucht selbst am wenigsten kürzen zu müssen. Das gestrige OPEC Meeting ging so ohne Ergebnis und ohne Pressekonferenz zu Ende. Die Entscheidung soll heute fallen, wobei die Verhandlungen auch heute nicht einfach sein dürften. Der saudische Ölminister Khalid al-Falih hoffe, dass am Freitagabend eine Entscheidung stehe. OPEC von Russland abhängig Der iranische OPEC Delegierte, Hossein Kazempour, machte nach dem OPEC Meeting gestern noch einmal klar, dass man vor allem Saudi-Arabien und die Vereinten Arabischen Emirate (VAE) für den Preiscrash von ca. 30% innerhalb der letzten beiden Monate verantwortlich mache. Diese hätten ihre Förderung stark gesteigert und damit müssten diese nun auch den Großteil der Kürzungen schultern. Da andere Länder allerdings eine einheitliche Beteiligung aller Produzenten fordern, sei die Unzufriedenheit in der Runde groß. Zudem seien Länder wie Iran, Libyen, Venezuela und Nigeria nicht zu Kürzungen bereit. Alles in allem habe man aber eine "Art von Einigung" erreicht, so Kazempour. Nigerias Ölminister hatte in einem separaten Interview gestern geringe Kürzungen nicht ausgeschlossen. Der Ölminister Saudi-Arabiens, Khalid al-Falih, gibt an, dass es für das heutige Meeting mit den Nicht-OPEC Ländern keine Empfehlung für eine Kürzungsmenge gebe, wenngleich man gestern vor allem ein Volumen von 1 Mio. B/T diskutierte. Alle müssten sich gleichmäßig an den Kürzungen beteiligen, und wenn dies nicht der Fall sei, dann werde man eben so lange warten, bis sie es seien. Vor allem Russland sei nicht bereit für eine umfangreiche Kürzung, so Falih, der damit den Druck hoch hält. Der russische Ölminister, Alexander Nowak, flog gestern Abend zurück nach Moskau, um sich mit Präsident Putin zu beraten und wird heute zurück in Wien erwartet. Eine Entscheidung werde daher wahrscheinlich erst am Freitagabend fallen, so der saudische Ölminister, der selbst allerdings "nicht zuversichtlich" sei, dass die OPEC und ihre Verbündeten eine Einigung bezüglich einer Produktionskürzung erzielen werden. Letztlich macht sich die OPEC nun von der Entscheidung Moskaus abhängig. Dies zeigt den Machtverlust des Kartells, dass es durch die stark steigende Produktion in anderen Ländern erlitten hat. Selber hat man nicht mehr genug Marktmacht Entscheidungen zu treffen, um den Markt zu stabilisieren und ist auf Hilfe von außen angewiesen. Marktlage Der Poker in Wien geht heute in die nächste Runde. Sollte das Kartell keine Einigung mit den Nicht-OPEC Ländern finden können, so droht ein massiver Preisrutsch. Die beteiligten Länder dürften sich allesamt im Klaren sein, dass dies der schlechteste Ausgang für alle wäre, denn dann wären selbst die nun wieder niedrigeren Preise nicht haltbar. Ein Preisrutsch von gut und gerne 10 Dollar wäre dann sicherlich drin. Insofern rechnen die meisten Marktbeobachter mit einer Produktionskürzung der OPEC und Nicht-OPEC Länder, wobei sich nun eher 1,0 Mio. B/T statt 1,3 oder 1,4 Mio. B/T abzeichnen. Dennoch könnte diese minimale Kürzung den Markt stabilisieren und einen Boden im Bereich des aktuellen Niveaus bilden. Sollten sich die 1,0 Mio. B/T auf die Produktionsmengen September oder Oktober beziehen, so wie zuletzt angedeutet, dann sollte dies zumindest ausreichen Bestandsaufbauten vorerst zu verhindern, so Greg Sharenow von Pimco. Unwahrscheinlich, dass dies genug ist um eine bedeutende Preisrallye auszulösen, doch könnte dies der Mittelweg und die optimale Lösung sein, so Sharenows Fazit. Der Schlüssel dazu liegt offenbar bei Russland. Kürzt Moskau nur um 150.000 B/T, wie bereits angeboten, so dürfte die Gesamtmenge der Produktionskürzung bei 1,0 Mio. B/T liegen. Kürzt Russland um 250.000 B/T, so wäre auch eine Gesamtkürzung von über 1,3 Mio. B/T möglich, so Delegierte der OPEC. Der russische Energieminister und Verhandlungsführer gegenüber der OPEC, Alexander Nowak, ist nach Moskau zurückgekehrt. Vermutlich stimmt er sich mit Präsident Putin ab, ob die bisherige Kürzungszusage von 150.000 B/T noch ausgeweitet werden kann. Die Blicke bleiben damit auch heute wieder auf Wien gerichtet und ein erneut nervöser Handel wird erwartet. Je nach Kommentaren, Spekulationen oder Entscheidungen der OPEC+ Gruppe werden die Preise in die ein oder andere Richtung ausschlagen. Da die Ölpreise an ICE und NYMEX heute Morgen unter den Niveaus von gestern Mittag bleiben und der Euro/Dollar seine Kursgewinne zum Vortag verteidigen kann, deuten sich bei den rechnerischen Inlandspreisen heute Morgen aktuell Preisnachlässe an. Fundamental neutral OPEC+: Produktionskürzungen noch offen. OPEC Produktion im November gestiegen. US Ölbestandsveränderungen DOE bullish. Kanada kürzt Ölproduktion am Januar um 325.000 B/T. USA und China setzen Handelsstreit vorerst aus. Produktion am Buzzard Ölfeld unterbrochen. Saudis erreichen Rekorde bei Produktion und Exporte. Ölnachfrage vor Einbruch im Januar. Verschärfte Sanktionen der USA gegen Iran treten in Kraft. USA erteilen Ausnahmeregelungen zu Iran Sanktionen. Nachfragesorgen in Entwicklungsländern. Kontinuierlich sinkende Ölproduktion in Venezuela. Chartanalyse neutral bis bearish Die Linien des Stochastik haben an ICE und NYMEX klar gekreuzt und geben damit Verkaufsimpulse an die Marktteilnehmer ab, siehe auch Chartanalyse. Das bullishe Signal, das mit dem Ausbruch aus dem Abwärtstrend entstand, ist vom OPEC Meeting und dem zähen Ringen über Produktionskürzungen überlagert worden. Mit den Verkaufssignalen spricht die charttechnische Konstellation für Abwärtstests, sodass hier nun eine leicht bearishe Haltung eingenommen wird. Die nach oben zeigende Unterstützungslinie sowie die Monatstiefs Ende November begrenzen allerdings die Spielräume. Der Fokus wird heute aber sicherlich weniger auf der Charttechnik als vielmehr auf der fundamentalen Entwicklungen liegen. Notierungen im frühen Handel weicher Die Futures an ICE und NYMEX geben in den Morgenstunden tendenziell nach, bleiben allerdings noch weit von den Vortagestiefs entfernt. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit deutlich über dem Durchschnittsniveau. Marktteilnehmer warten auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte sowie die Veröffentlichung der Konjunkturdaten, die heute auf der Agenda stehen (siehe auch Wirtschaftskalender), und auf das Ergebnis des Meetings der OPEC+ Gruppe. ICE Gasoil Dezember handelte zuletzt bei 564,25 Dollar, +7,75 Dollar. Das liegt innerhalb der rechnerischen Erwartung. Verkaufsangebote bei 565,50 Dollar, Kaufinteresse bei 564,00 Dollar. ICE Brent handelt bei 59,45 Dollar, das sind -0,61 Dollar zum Schluss Donnerstag. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -0,50 bis -0,70 Euro/100l zu Donnerstagvormittag erwartet
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