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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 7,56 brutto EUR 9,00

Heizöl-Preise

(der folgende Text ist Copyright by Futures-Services®)
US Bestandsdaten und technische Verkäufe – Ölpreise nach Mittwoch deutlich weicher ICE Gasoil November Settlement lag am Mittwoch um 17:30 Uhr bei 711,25 Dollar. Das waren - 4,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 81.800 Kontrakten beim Frontmonat über Durchschnittsniveau. Die fundamental und charttechnische Konstellation wurde am Mittwochmorgen jeweils leicht bullish eingestuft. Durch die vom API in der Nacht zuvor gemeldeten Bestandsabbauten beim US Rohöl und dem Kaufsignal des Stochastik bei WTI und Brent deuteten sich zunächst Aufwärtstests an. Die GD 7 Linie blieb dabei allerdings ein wichtiger technischer Widerstand, der das Aufwärtspotenzial begrenzte. Vor Veröffentlichung der US Ölbestandsdaten hielten sich die Marktteilnehmer zurück. Trotz der eigentlich leicht bullishen Ausrichtung nahmen die Trader am frühen Nachmittag Gewinne mit, sodass die Futures die erste kurzfristige Unterstützung durchbrachen und WTI bis auf die Schlüsselunterstützung bei 71,10 Dollar fiel, die letztlich ebenfalls nicht stabil blieb. Mit den bearishen US Ölbestandsdaten nahm der Verkaufsdruck am Nachmittag noch einmal stark zu. Die Verkaufsdynamik setzte sich fort und die US Rohölsorte rutschte auf ein neues Montastief ab und ging schließlich auch auf diesem Niveau aus dem Handel. Brent und WTI wurden im Bereich der Tiefs aus der Vorwoche ausgebremst und gingen in der Nacht oberhalb dieser Werte aus dem Handel, siehe auch Tickcharts. US Ölbestandsveränderungen Während die Raffinerieauslastung unverändert bleib, nahmen Rohölbestände zu, während bei den Produktvorräten Destillate und Benzin Abbauten verzeichnet wurden. Die US Ölbestandsveränderungen der abgelaufenen Berichtswoche in der Übersicht: in Mio Barrel Rohöl Destillate Benzin Raffinerie Cushing Erwartung: 16.10. +1,5 -1,2 -0,4 -0,4% API: 16.10. -2,1 -0,2 -3,4 +1,5 DOE: 17.10. +6,5 -0,8 -2,0 +0,0% +1,8 Die Raffinerieauslastung blieb in der Berichtswoche stabil. In der Regel nimmt die Verarbeitung in dieser Jahreszeit etwas ab, da die Betreiber die Übergangszeit von Sommer- auf Winternachfrage für Wartungsarbeiten nutzen. Die Importe legten in der Berichtswoche um +0,218 zu (Gesamtwoche: +1,5 Mio. Barrel), während bei den Exporten ein Rückgang von -0,206 Mio. B/T (Gesamtwoche: +1,4 Mio. Barrel) zu beobachten war. Dies begünstigt Bestandsaufbauten bei Rohöl. Entgegen den Erwartungen und den Daten von API meldete das DOE dann auch eine überraschend hohe Zunahme der landesweiten Rohölbestände, die sich klar bearish auf die Preise auswirken. Wegen Hurrikan Michael wurden in der letzten Woche zahlreiche Förderanlagen im Golf von Mexiko außer Betrieb genommen, sodass die Produktionsmenge im Golf zeitweise 40% unter Normalniveau blieb. Dennoch haben die Bestände zugenommen, was sehr überraschend ist. Die gesunkene Rohölförderung zeigt sich allerdings in der Produktionsmenge, die laut DOE um -0,3 Mio. B/T zur Vorwoche auf 10,9 Mio. B/T gesunken ist. Die Bestände bei Destillaten und Benzin nahmen jeweils ab. Im Vergleich zu den Veränderungen bei Rohöl sind die Abweichungen zu Erwartungen und API allerdings geringer und haben keinen großen Einfluss bei der Interpretation der Daten. Die Nachfrage nach Ölprodukten stieg mit +0,1 auf 20,0 Mio. B/T leicht an, ist allerdings nicht unbedingt ein hohes Niveau. Bei den Destillaten sank der Verbrauch um -0,836 Mio. B/T deutlich, während bei Benzin ein Zuwachs von +0,104 Mio. B/T registriert wurde. In der Gesamtbetrachtung stiegen die Bestände, über alle Kategorien hinweg, um +3,0 Mio. B/T. Zusammen mit den Aufbauten bei den Rohölvorräten ist dies bearish, sodass die Zahlen die Preise an den Ölbörsen gestern belasteten. Saudi-Arabien baut Exportkapazitäten aus Die Saudi Aramco hat den Ausbau des Yanbu South Terminals an seiner Westküste fertiggestellt. Damit steigt die Exportkapazität über das Rote Meer um 3 Mio. B/T zusätzlich an. Dies verkürzt für Saudi-Arabien den Transportweg in Richtung Europa und USA und umgeht gleichzeitig auch die Straße von Hormuz, eine Meeresenge vor der Küste des Irans. Diese ist das bedeutendste Nadelöhr beim internationalen Öltransport, da etwa 18,5 Mio. Barrel jeden Tag durch diese Passage müssen. Der Ausbau der Exportkapazitäten soll weiter fortgeführt werden. Die Aramco plant auch das Muajjiz Terminal am Roten Meer zu erneuern, womit die Exportkapazität des Landes auf insgesamt 15 Mio. B/T steigen würde. Laut des saudischen Ölministers, Khalid al-Falih, fördert das Land momentan etwa 10,7 Mio. B/T, plant die Produktion im November aber noch einmal anzuheben, womit ein neues Rekordniveau erreicht würde. Marktlage Die US Ölbestandsdaten des DOE haben die Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt. Die Bestände haben deutlich zugenommen und deuten damit auf eine bessere Versorgungslage hin. Und das zu einer Zeit, in der man durch die Sanktionen gegen den Iran ursprünglich mit einem knapperen Markt rechnete. Die US Gesamtvorräte sind auf 1,26 Mrd. Barrel gestiegen, was der höchste Stand seit fast einem Jahr ist. Der bearishe Effekt entlud sich aber vor allem bei WTI. Die Futures an der ICE reagierten spürbar verhaltener auf die Daten, da die weiter sinkend erwarteten Ölexporte des Iran weniger die USA treffen, die ohnehin kein Rohöl aus dem Iran importieren, sondern in erster Linie Abnehmer in Asien und Europa die Verknappung der Verfügbarkeit zu spüren bekommen. Der Markt befinde sich momentan in einer verwirrenden Position, beschreibt Analyst Rob Haworth von US Bank Wealth Management die aktuelle Stimmung am Markt. Die Iran Sanktionen würden die Versorgungslage verknappen, die IEA hatte in ihrem Monatsreport letzte Woche aber bestätigt, dass der Markt gut versorgt sei. Die Preisentwicklung hänge nun vermutlich davon ab, ob das globale Wirtschaftswachstum zulege oder sich nun nach unten entwickle, so seine Vermutung. Sowohl die IEA als auch EIA und OPEC hatten die Prognosen für die Ölnachfrage für das laufende Jahr nach unten korrigiert, da das Wirtschaftswachstum in erster Linie in Schwellen- und Entwicklungsländern geschwächt sei und der hohe Ölpreis die Nachfrage nicht gerade ankurbelt. Trader haben nun auch ein Auge auf die Aktienmärkte, die als Indikator für das Wirtschaftswachstum dienen. Spekulative Trader werden sich vor den verschärften Iran Sanktionen Anfang November mit Short-Positionen zurückhalten, so lange die Auswirkungen nicht klar sind. Die OPEC und insbesondere Saudi-Arabien wollen mehr Rohöl fördern und die Ausfälle ausgleichen. Ob dies gelingt, muss sich aber in den kommenden Wochen erst erweisen. Skeptisch eingestellte Marktteilnehmer verweisen darauf, dass die Reservekapazität der OPEC mit einer Anhebung der Ölförderung der Saudis sinkt und der Markt dann besonders anfällig für zusätzliche Ausfälle wird. Marktteilnehmer könnten dann eine gesteigerte Risikoprämie einpreisen und während die Volatilität ebenfalls zunimmt. Dabei generieren die angekündigten Produktionssteigerungen und Nachfragesorgen auf der einen Seite und die erwarteten Exportrückgänge des Iran auf der anderen Seite ein Spannungsfeld, in dem die Prognosen der Analysten zum Teil deutlich auseinander gehen. Bei den Inlandspreisen ist nach der Abwärtsbewegung gestern heute Morgen nun eigentlich mit Preisnachlässen zu rechnen. Im Süd-Westen und Rhein-Main gab es bereits gestern erhebliche Abweichungen zu den Erwartungen. Durch die niedrigen Pegelstände, hohen Frachtraten und angespannter Versorgungslage zogen die Preise in diesen Regionen massiv an, so dass sich gerade hier auch heute wieder deutliche Differenzen zur allgemeinen Entwicklung ergeben könnten. Fundamental neutral US Ölbestandsveränderungen DOE. Iranische Ölexporte Oktober auf 1,33 Mio. B/T leicht gestiegen. Spannungen zwischen USA und Saudi-Arabien. Monatsreports EIA, IEA un OPEC bearish. USA in Gesprächen zu Ausnahmen für Sanktionen. China importiert kein US Rohöl mehr. USA erteilen Freigabe der Ölreserven eine Absage. Kontinuierlich sinkende Ölproduktion in Venezuela. Chartanalyse neutral bis bearish Die Kaufsignale des Stochastik haben sich zurückgebildet, nachdem die Schlüsselunterstützung bei WTI gestern nachhaltig durchbrochen wurde. Die gekreuzten Linien von GD 7 und 21 sind bearish zu sehen, und belasten aus charttechnischer Sicht die Kurse. Zudem könnte sich unterhalb des GD 7 ein Abwärtstrend bilden, siehe auch Chartanalyse. Nachdem sich die stützende Wirkung des Stochastik aufgelöst hat, bleibt der bearishe Effekt von GD 7 und 21 bestehen. Auch wenn Marktteilnehmer den Preisrutsch gestern vereinzelt für Short-Coverings nutzen könnten, so ist die Konstellation aus rein charttechnischer Sicht nun insgesamt wieder leicht bearish einzustufen. Notierungen im frühen Handel weicher Die Futures zogen hatten sich im späten Handel gestern Abend zunächst noch leicht erholt, geben in den frühen Morgenstunden nun aber wieder leicht nach. Dabei haben diese bis zu den Vortagestiefs jedoch noch viel Luft. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit über Durchschnittsniveau. Marktteilnehmer warten auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte sowie auf die anstehenden Konjunkturdaten (siehe auch Wirtschaftskalender). ICE Gasoil November handelte zuletzt bei 712,25 Dollar, +1,00 Dollar. Verkaufsangebote bei 712,25 Dollar, Kaufinteresse bei 712,00 Dollar. ICE Brent handelt bei 79,96 Dollar, das sind -0,09 Dollar zum Schluss Mittwoch. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -0,30 bis -0,45 Euro/100l zu Mittwochvormittag erwartet
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