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Folgende Durchschnittspreise für Endverbraucher wurden bei 5 Mitgliedsfirmen der

Brennstoffhändler-Vereinigung Dillenburg/Biedenkopf für die jeweiligen Abnahmemengen

ermittelt, bezogen auf je 100 Liter Marken-Heizöl schwefelarm:

Die Preise gelten für eine Abladestelle und sind Tagespreise ohne Gewähr zzgl. Maut netto EUR 12,60 brutto EUR 15,00

Heizöl-Preise

(der folgende Text ist Copyright by Futures-Services®)
Erneuter starker Preisanstieg zum Dienstag – Update aus Saudi Arabien erwartet ICE Gasoil Oktober Settlement lag am Montag um 17:30 Uhr bei 637,25 Dollar. Das waren +60,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 220.700 Kontrakten beim Frontmonat weit über Durchschnittsniveau. Die fundamentale Konstellation wurde am Montagmorgen klar bullish eingestuft, da die Angriffe auf die saudischen Ölanlagen vom Wochenende den Markt dominierten. Die Charttechnik rückt in solchen Phasen in den Hintergrund, wurde von uns aber dennoch mit leicht bullish bewertet. Der Ausfall von 5,7 Mio. B/T hat die Futures an ICE und NYMEX extrem stark und binnen kürzester Zeit nach oben schnellen lassen, sodass sich über unseren RPI Regio-Preis-Index bereits schon sehr früh starke Preissteigerungen für das Inland abzeichneten. Diese wurde bei den Erhebungen schließlich bestätigt. Meldungen, wonach Saudi-Arabien bereits am Montagabend einen Teil der Produktion wieder hochfahren könnte, sowie die Zusicherung der USA und anderer Länder bei Bedarf strategische Reserven freizugeben, sorgte zwischenzeitlich für etwas Entlastung und Gewinnmitnahmen nach der nächtlichen Rallye. Die Tendenz blieb allerdings fest, denn noch ist nicht klar wie viel der Produktion wie lange ausfallen wird. Vermutlich wird es allerdings Monate dauern, bis die Schäden behoben sind und die Produktion wieder normal laufen kann. Nicht zuletzt auch die Möglichkeit einer militärischen Eskalation in der Region hielt die Preise auf hohem Niveau, die sich am Nachmittag und Abend weiter nach oben orientierten. Dies deutete nicht nur für das Inland weitere Preissteigerungen an, auch die Öl Futures gingen im Vergleich zum Mittag deutlich fester aus dem Handel, siehe auch Tickcharts. Marktlage Die Ölpreise werden in den kommenden Tagen weiter sehr volatil bleiben und das Handelsinteresse sehr hoch. Der weitere Preisverlauf wird davon abhängen wie schnell die Produktion der Saudis wieder hochgefahren werden kann und wie stark die Schäden an den Anlagen sein werden. Der Ausfall der 5,7 Mio. B/T ist nach Angaben von saudischen offiziellen zum Teil allerdings auf Sicherheitsmaßnahmen zurückzuführen. So soll eine Produktion von etwa 2 Mio. B/T nur vorsorglich heruntergefahren worden sein, die nun schnell wieder in Betrieb genommen werden könne. Der reale Ausfall liegt daher vermutlich bei etwa 3,5 Mio. B/T. Bis diese Mengen – oder auch nur die Hälfte – wieder zur Verfügung stehen, könne es allerdings noch Wochen, wenn nicht sogar Monate dauern, so Analystin Sarah Emerson, von ESAI Energy. Sie wäre daher nicht überrascht, wenn sich die Preise vom aktuellen Niveau aus weiter nach oben orientieren würden. Hinzu komme noch das Risiko der geopolitischen Spannungen in der Region, mit der Möglichkeit einer militärischen Eskalation, die die Preise ebenfalls weiter stützen würden. Emerson sieht die Effekte vom Markt als noch nicht vollständig berücksichtigt an. Die Trader werde noch eine ganze Zeit lang damit beschäftigt sein die Auswirkungen vom Wochenende zu bewerten. Noch sei nicht alles eingepreist, während man auf das von der Saudi Aramco angekündigte Status Update zur Lage warte, so ihr Fazit. Das vorläufige Schadensbild von der Anlage in Abqaiq lässt allerdings vermuten, dass die Reparaturarbeiten lange andauern werden. Einige Teile müssten komplett neu gebaut werden, heißt es in ersten Schadenseinschätzungen. Genaueres will die Saudi Aramco am heutigen Dienstag in einer Mitteilung bekannt geben, mit der dann wohl auch ein Update zur aktuellen Fördermenge kommt. Experten bei Goldman Sachs gehen davon aus, dass der Zwischenfall den langfristigen Marktpreis in jedem Fall beeinflussen wird. Würde die komplette Produktion binnen Wochenfrist wieder zur Verfügung stehen – was nach aktuellem Stand wohl ausgeschlossen ist – dürfte der Preis dennoch um 3 bis 5 Dollar höher bleiben, und damit die gestiegene Risikoprämie wiederspiegeln. Ein Ausfall von 2 bis 6 Wochen würde einen Preisanstieg von 5 bis 14 Dollar bedeuten, was mit dem Preissprung gestern in großen Teilen bereits eingepreist wurde. Ein Ausfall von über 6 Wochen würde Brent vermutlich auf über 75 Dollar steigen lassen, so die Einschätzung bei Goldman Sachs. Unterdessen lehnt die OPEC ein Sondermeeting bisher ab und will zunächst einmal an den bisherigen Produktionskürzungen festhalten. Saudi-Arabiens Ölreserven werden auf etwa 188 Mio. Barrel Rohöl und 97 Mio. Barrel Produkte geschätzt, mit denen die Lieferzusagen an die Abnehmer erst einmal eingehalten werden sollen, wobei die Saudi Aramco bereits angekündigt hat, dass sich die Abnehmer darauf einstellen müssen, dass nicht immer jede Rohölsorte in vollem Umfang zur Verfügung stehen wird. Saudi-Arabien hatte bereits mit den anderen Ländern der OPEC+ Gemeinschaft telefoniert und diese aufgefordert nicht von den Produktionsquoten abzuweichen. Zum einen fürchtet man den Verlust von Marktanteilen, zum anderen aber wohl, dass eine Produktionssteigerung durch einige Länder nur noch schwer rückgängig zu machen wäre, auch wenn sich die Lage in Saudi-Arabien wieder normalisiert. Damit könnte das Produktionsabkommen der OPEC+ Gruppe gefährdet werden. Währenddessen gibt es aus den USA bisher kein neues Update zur Frage des Schuldigen und einer möglichen Vergeltungsaktion. Noch wertet man die Beweise wohl aus. Sollte es allerdings zu einem Angriff auf den Iran kommen, dürfte dies die gesamte Region zunächst weiter destabilisieren, den Schiffsverkehr, auf den man bei den Ölexporten aus der Region angewiesen ist, stören und die Preise entsprechend stark stützen. Da die Notierungen an den Ölbörsen auch gestern Abend wieder anzogen, deuten sich in den Morgenstunden bereits erneut starke Preissteigerungen bei den zu erwartenden Inlandsnotierungen an. Fundamental bullish Saudische Ölproduktion um 5,7 Mio. B/T eingebrochen. JMMC fordert striktere Einhaltung der Förderquoten. IEA Monatsbericht bearish. USA verschieben nächste Runde von Strafzöllen um 2 Wochen. OPEC Monatsbericht bearish. EIA Monatsreport bearish. Expansive Maßnahmen der EZB und anderer Notenbanken erwartet. Russlands Ölproduktion Anfang September leicht gesunken. Handelsgespräche zwischen China und USA für Oktober geplant. Spannungen mit Iran im Atomdeal und in der Straße von Hormus. Chartanalyse neutral Die Linien des Stochastik bleiben gekreuzt und laufen weiter auseinander. Damit hat der Indikator noch immer einen leicht stützenden Einfluss. Die Futures starten weit oberhalb des Bollinger Bandes in den Tag und zeigen damit eine deutlich überkaufte Konstellation an, die auch vom RSI oberhalb der 70%-Linie bestätigt wird, siehe auch Chartanalyse. Das technische Potenzial oberhalb des Bollinger Bandes ist in der Regel begrenzt und spricht für eine Korrektur innerhalb dessen Grenzen. Auch der RSI kann im Falle eines Abrutschen unter die 70%-Linie ein Verkaufssignal generieren, während der Stochastik noch stützt. Die rein charttechnische Konstellation ist damit neutral zu bewerten, allerdings ist diese Betrachtung in dem, aktuell vom Geschehen in Saudi-Arabien dominierten Umfeld, ohnehin nur rein theoretischer Natur. Die Charttechnik bleibt für uns erst einmal ohne Einfluss, unabhängig von der Ausprägung der Faktoren. Notierungen im frühen Handel fester Die Futures legen in den Morgenstunden leicht zu und setzen die feste Tendenz aus gestern Nacht fort. Das Handelsinteresse an der NYMEX liegt für diese Tageszeit deutlich über Durchschnittsniveau. Marktteilnehmer warten auf die Eröffnung der europäischen Finanz- und Devisenmärkte, auf die anstehenden Konjunkturdaten (siehe auch Wirtschaftskalender) sowie auf die US Ölbestandsdaten des API um 22:30 Uhr, die bei uns Morgen Vormittag veröffentlicht werden. ICE Gasoil Oktober handelte zuletzt bei 641,25 Dollar, +4,00 Dollar. Das liegt innerhalb der rechnerischen Erwartung. Verkaufsangebote liegen bei 641,50 Dollar, Kaufinteresse bei 641,00 Dollar. ICE Brent handelt bei 68,41 Dollar, das sind -0,61 Dollar zum Schluss Montag. Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +1,75 bis +2,00 Euro/100l zu Montagvormittag erwartet
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